OLDENBURG Grün-weiß ist die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Unter diesem Motto versuchen die Oberliga-Fußballer des VfL Oldenburg in diesem Jahr das – angesichts eines katastrophalen Saisonstarts mit neun Niederlagen in Folge – Unmögliche noch wahr zu machen. Das vor der Saison komplett neuformierte, blutjunge Team von VfL-Trainer Detlef Blancke ist inzwischen voll in der Fünften Liga angekommen und wittert nach dem äußerst geglückten Start in die Rückrunde Morgenluft.

Schließlich belegen die VfLer in der freilich noch jungfräulichen Rückrunden-Tabelle nach Siegen gegen den SV Bad Rothenfelde (5:2) und beim SV Meppen (1:0) den zweiten Platz. Dennoch bleibt es ein hartes Stück Arbeit, um nach dem Stadtderby am letzten Spieltag beim VfB (29. Mai) über dem Strich zu stehen, sprich einen der beiden Relegationsplätze zu ergattern.

Derzeit trennen die Oldenburger sechs Punkte vom Zehnten Meppen, sieben vom neuntplatzierten VfL Oythe. Zudem kämpfen nach Germania Leer (erster Absteiger) noch andere Vereine der Weststaffel mit finanziellen Problemen – freiwilliger Rückzug nicht ausgeschlossen.

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Schon im Verlauf der Hinrunde hatte die zunächst haarsträubende Fehler produzierende Abwehr der Grün-Weißen deutlich an Stabilität gewonnen. Vor allem die Rückkehr des anfangs verletzten Torwarts Nils Reinke zwischen die Pfosten sowie der verspätete Einsatz von Stephen Attoh und Wolfgang Lefers in der Innenverteidigung waren Garanten dafür.

Im Mittelfeld der VfLer war Kapitän Malte Müller im Vorjahr in Sachen Kreativität zumeist Alleinunterhalter. Nun hat Trainer Blancke in Winterpausen-Zugang Thilko Boekhoff einen weiteren Führungsspieler in seinen Reihen, der dem Spiel nach vorne wichtige Impulse geben kann.

Dringend verbesserungswürdig ist dagegen die Chancenverwertung. Lediglich 19 erzielte Tore stellen hinter Schlusslicht VfL Bückeburg (7) den zweitschlechtesten Wert der Liga dar. Bester Schütz ist Rene Weber mit fünf Treffern. Sollte es allerdings Daniel Kulbatzki gelingen, seine bei Hallenturnieren in der Winterpause gezeigte Torgefährlichkeit und Spielfreude ins Freie hinüberzuhieven, ist dem Stürmer noch einiges zuzutrauen.

Nichtsdestotrotz hätte dem VfL die erhoffte Verstärkung durch Rückkehrer Cüneyt Özkan (SV Meppen) in der Offensive gut zu Gesicht gestanden. Doch daraus wurde nichts. Nun müssen es die „Jungen Wilden“ allein bewerkstelligen; zuzutrauen ist es ihnen – wenn sie gut aus den Startlöchern kommen.

Ein Problem könnte allerdings der überschaubare Kader sein. Denn auch die erhoffte Rückkehr von Abwehrspieler Peer Wegener zum VfL ließ sich nicht realisieren, weil dieser vom Stadtrivalen VfB keine Freigabe bekam. Daher müssen die Grün-Weißen bei nur 19 Feldspielern hoffen, vom großen Verletzungspech verschont zu bleiben.

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