HANNOVER HANNOVER/TJA/HB - Landescoach Beate Schroeder bleibt ihrem Ruf als Niedersachsens erfolgreichste Langstreckentrainerin treu. Bei den Landesmeisterschaften im Schwimmen über 800 und 1500 m Freistil sowie über 400 m Lagen erkämpften sich ihre Athleten mit drei Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen fast die Hälfte der zu vergebenden Medaillen in der offenen Klasse. Auch in der Jahrgangswertung wurden die Athleten vom Polizei-SV sowie der OSVer Ole Harms bei 25 Medaillen für die der SG Weser-Ems/Oldenburg erfolgreichster Verein. Es hätten noch mehr Titel werden können, doch hatte Beate Schroeder am zweiten Tag einen Krankenstand von der Hälfte ihrer Teilnehmer zu verzeichnen – darunter auch die Titelhoffnungen Svea Schroeder, Nadine Tuschel (beide PSV) und Ole Harms.

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde am ersten Meisterschaftstag Svea Schroeder. Die 19-Jährige ließ über 1500 m Freistil in 17:24,78 Min. nichts anbrennen und verteidigte ihren Titel souverän. Ihr zwei Jahre älterer Bruder Tammo setzte sich derweil über 400 m Lagen wiederum gegen den Nachwuchs durch und siegte in 4:39,33 Min. mit drei Sekunden Vorsprung vor dem Silbermedaillengewinner der letztjährigen Junioren-EM, Robert Smith aus Braunschweig.

Völlig überraschend erkämpfte sich Nadine Tuschel ihren ersten offenen niedersächsischen Einzeltitel über 400 m Lagen in 5:13,95 Min. mit fast vier Sekunden Vorsprung vor ihrer Vereinskameradin Julia von Staa, die in 5:17,71 Min. anschlug. Auf einen Start am Sonntag über 800 m Freistil mussten sowohl Svea Schroeder als auch Nadine Tuschel aus Krankheitsgründen verzichten. „Selbst mit einer durchschnittlichen Leistung hätte sich Svea auch diesen Titel geholt“, war sich eine enttäuschte Trainerin am Ende der Wettkämpfe sicher.

Dafür gab es durch Ole Harms noch die Bronzemedaille über 800 m Freistil in 8:52,17 Min. sowie durch den erst 14-jährigen Jan David Schepers zwei Bronzemedaillen über 400 m Lagen und 1500 m Freistil. Für Ole Harms musste der Start über 1500 m Freistil aus Krankheitsgründen ebenfalls ausfallen. Jan David hielt gesundheitsmäßig gerade bis zum Wettkampfschluss durch. Nadine Tuschel, Christian Kynaß und Julia von Staa (alle PSV) konnten erfreulicherweise in der offenen Wertung weitere Platzierungen unter den ersten Sechs erschwimmen.

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