VERDEN /OLDENBURG Mit gemischten Gefühlen kehrten die Oldenburger Teams von den norddeutschen Leichtathletik-Mannschaftsmeisterschaften aus Verden zurück. Einerseits war man mit den bei extrem schlechten Witterungsbedingungen erzielten Ergebnissen zufrieden. Doch dadurch, dass im Regionalliga-Wettbewerb der Frauen mit der Startgemeinschaft DSC/VfL Oldenburg nur eine Mannschaft den Wettkampf aufnahm, war andererseits natürlich von vornherein die Spannung dahin. Im SV Werder gesellte sich, ebenfalls in der Regionalliga, wenigstens ein Mitbewerber zum Männerteam der Startgemeinschaft DSC Oldenburg/SV Friedrichsfehn. Der im vergangenen Jahr vom DSC gewonnene Frauen-Mannschaftstitel blieb somit kampflos in Oldenburg, während sich die Männer-SG den Bremern mit 16 526 Punkten zu 15 590 Punkten klar geschlagen geben musste.

Ruth Spelmeyer erreichte über 100 m flach in 12,12 Sek. eine der besten Leistungen des gesamten Wettkampftages und stellte sich dann in den Dienst der Mannschaft. Mit dem Start über 100 m Hürden betrat sie Neuland, absolvierte aber ihren ersten Hürdenlauf überhaupt hinter Ruth Krause (17,15 Sek.) in 17,98 Sek. mit Bravour. Auch im Weitsprung 4,87 m (Spelmeyer) und 4,85 m (Krause) überzeugten beide. Rieke Stieglitz, eigentlich im Sprint zu Hause, zeigte erneut ihre Qualitäten im Diskuswurf mit 32,79 m, nachdem sie schon über 100 m 13,15 Sek. erzielt hatte. Stabhochsprungspezialistin Tina de Boer musste im Kugelstoßen ran und kam auf 9,55 m. Stefanie Coors lag hier mit 9,51 m knapp zurück und punktete im Diskuswerfen mit 25,29 m.

Im Hochsprung kam Kira Harms auf 1,50 m vor Tina de Boer, die 1,45 m übersprang. Kurios war das Ergebnis über 800 m: Doppelstarterin Yvonne Reinmold lag im Ziel des 800-m-Laufes zeitgleich in 2:27,68 Min. gleichauf mit Anne Bretschneider und kam über 3000 m auf 11:02,77 Min. vor Kathrin Hoffmann, die 11:52,52 Min. lief. Die 4 x 100-m-Staffel (Krause, Harms, Stieglitz, Spelmeyer) blieb in guten 49,94 Sek. erneut unter 50 Sekunden.

Bei den Männern lief die Startgemeinschaft von Anfang an einem Rückstand hinterher, der sich mit zunehmender Wettkampfdauer immer weiter vergrößerte. Bester Punktesammler war Manuel Tönjes, der in 11,64 Sek. über 100 m, 52,19 Sek über 400 m und 15,97 Sek. über 100 m Hürden ein ordentliches Triple hinlegte. Gut zogen sich die Mittel- und Langstreckler aus der Affäre. Timo Schumann in 2:06,08 Min. über 800 m und 4:16,76 Min. über 1500 m, Hendrik Schröder in 4:19,92 Min. über 1500 m sowie Norman Ihle in 16:10,93 Min. und Patrick Schnetger in 16:55,07 Min. über 5000 m punkteten gut.

Die Stabhochspringer Christian Fuchs mit 3,70 m und Ihno Fehrendt mit 3,60 m, bewegten sich im Soll, und auch der Hochsprung mit Martin Hillebrecht und Tim Heemsoth, beide übersprangen 1,75 m, verlief zufrieden stellend. Punktbester Werfer war Claas Nitschke, der mit dem Speer auf 45,38 m kam. Teambester mit 11,81 m im Kugelstoßen und 33,70 m im Diskuswerfen war Rainer zur Loye.

Zumindest bei den Frauen sollte im nächsten Jahr ein Start in der anspruchsvolleren Bundesliga in Erwägung gezogen werden. In Verden waren in dieser Kategorie immerhin fünf Teams am Start.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.