Oldenburg Eine etwas ungewöhnliche, aber durchaus erfolgreiche Idee haben die G-Junioren des VfL als Ausrichter des ersten „Generation 2008 Supercup“ verfolgt. Beim Jugend-Fußballturnier im Stadion an der Alexanderstraße waren einige Regeln aus dem normalen Ligabetrieb schlicht außer Kraft gesetzt.

25 G-Jugendmannschaften aus 18 Vereinen hatten sich in Oldenburg eingefunden, um ein Turnier der etwas anderen Art zu bestreiten. So suchte man auf den fünf abgesteckten Plätzen während der insgesamt 100 bestrittenen Partien vergebens nach einem Schiedsrichter. Der Grund ist denkbar einfach: Die Talente sollten Spaß am Fußball sowie möglichst viele Erfolgserlebnisse erfahren, ohne dass der Spielfluss dabei zu oft unterbrochen wird. Vieles wurde von den sechs- und siebenjährigen Kindern selbst geregelt. Nur wenn es mal nicht anders ging, griffen die Betreuer von außen ein.

„Es sind mehr als 400 Tore gefallen. Das unterstreicht klar die Vorzüge dieser Turnierform“, resümierten Leif und Isabella Paladini unisono. Das Ehepaar trainiert die G-Junioren des VfL und ist auch für die Organisation des „Supercup“ verantwortlich. Das Konzept kam bei den Jugendspielern gut an. Tore fielen fast im Minutentakt und wurden stets vom lautstarken Jubel der Akteure begleitet. „Es herrschte im Stadion fast schon Volksfeststimmung“, war Leif Paladini von der Atmosphäre begeistert. Werder Bremens Auswahl bedankte sich beim VfL mit einem Geschenk für den gelungenen Nachmittag.

Die Partien wurden in Mannschaften zu je vier Spielern ausgetragen. Die kleine Teamgröße sowie die vollständige Abwesenheit von Torhütern trugen noch ihren Teil zum ungewohnten Bild des Turniers bei.

Pro Platz spielten fünf Teams in einer Gruppe und trafen im Anschluss leistungsgerecht auf die Mannschaften aus den weiteren Gruppen. Somit waren pro Auswahl acht Partien zu bestreiten. Nach vier Stunden durften die Kinder dann ihren Lohn entgegennehmen. Alle Teams erhielten Pokale und Medaillen. Platzierungen wurden (wie auch bei den vom Fußball-Kreis Oldenburg organisierten Turnieren der G-Junioren) am Ende jedoch nicht errechnet.

„Wir haben schon einige Turniere in dieser Spielform organisiert, aber mit so vielen Teams ist es etwas ganz besonderes, wir sind sehr zufrieden“, bilanzierte Isabella Paladini und ergänzte: „Nächstes Jahr wiederholen wir das.“

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