OLDENBURG Dreimal ist Oldenburger Recht, heißt es bekanntlich. Und wenn die Oberliga-Fußballer des VfB in Sachen Meisterschaft und Aufstieg wirklich noch ein gewichtiges Wort mitreden wollen, dann sollten sie an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) dringend Gebrauch davon machen. Denn nur mit einem Sieg im Gipfeltreffen gegen den TSV Havelse können die Oldenburger in der Tabelle am Spitzenreiter vorbeiziehen. Es könnte nach zwei vergeblichen Anläufen an den vergangenen beiden Spieltagen bereits die letzte Chance dazu sein.

„Die 1:3-Niederlage in Rehden ist zu verkraften, richtig ärgerlich ist jedoch das 0:0 am Mittwochabend in Bad Rothenfelde“, blickt VfB-Trainer Joe Zinnbauer zurück und fordert eine Reaktion. „Jetzt muss die Mannschaft ihr wahres Gesicht zeigen: Wenn sie den Titel will, muss sie in diesem Schlüsselspiel drei Punkte holen.“

Diese Botschaft hat Zinnbauer seiner Elf auch am Mittwoch in einer Mannschaftssitzung klar zu verstehen gegeben. „Wir hatten eine gute Sitzung und sind heißer als zuvor“, bestätigt VfB-Stürmer Nicola Grimaldi und kann dem dürftigen Remis in Bad Rothenfelde sogar noch etwas Positives abringen: „Vielleicht war es der Wachmacher für uns zur richtigen Zeit.“

Auch Daniel Isailovic ist sich sicher, dass die beiden vergeblichen Anläufe auf die Tabellenspitze keinen Knacks gegeben haben. „Ich bin guten Mutes“, sagt der Mittelfeldspieler. „Wir schauen nicht mehr zurück, sondern nach vorn und wollen am Sonntag unbedingt zeigen, dass wir als Truppe gut zusammenstehen.“

Doch nicht nur der VfB dürfte auf Sieg spielen. Denn angesichts des formstarken BSV Rehden könnte auch für den TSV Havelse ein Remis drei Wochen vor dem Saisonende zu wenig sein. „Wir fahren bestimmt nicht nach Oldenburg, um unentschieden zu spielen“, betont TSV-Trainer Jürgen Stoffregen, der am Mittwoch Zeuge des mageren 0:0 des VfB war und bis auf Sevkan Bulut (Rotsperre) und Rouven Rosenthal (Kreuzbandriss) aus dem Vollen schöpfen kann.

„Wir brauchen uns nicht zu verstecken, auch wenn Havelse im Gegensatz zu uns ausgeruht ins Spitzenspiel gehen kann“, erwartet Zinnbauer ein Duell auf Augenhöhe und fordert: „Wir müssen attackieren, aber müssen dabei unbedingt extrem diszipliniert zur Sache gehen.“

Denn dass der spielstarke Tabellenführer – der sich in der Hinrunde keine einzige Niederlage leistete, im April jedoch gleich dreimal den Kürzeren zog – Fehler gerne sofort bestraft, bekam der VfB beim 0:2 im Hinspiel zu spüren. Grimaldi: „Auch dafür wollen wir uns revanchieren.“

(1. Tabellenplatz/63:21 Tore/55 Punkte): VfB Oldenburg (A), VfL Oldenburg (H), SV Bad Rothenfelde (H), Kickers Emden (A), VfL Osnabrück II (A), SV Meppen (A).

(2./64:24/53): TSV Havelse (H), Kickers Emden (A), SV Bavenstedt (A), SC Langenhagen (H), VfL Oldenburg (H).

(3./51:26/52): SV Bad Rothenfelde (A), SV Meppen (H), VfL Oldenburg (A), SV Bavenstedt (A), VfL Osnabrück II (H).

treten die Oberliga-Fußballer des VfB wieder im Marschwegstadion an – um 19 Uhr in einem Freundschaftsspiel gegen den deutschen Vizemeister Schalke 04. in den NWZ - Geschäftsstellen, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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