OLDENBURG

Alexander Schmolke OLDENBURG - Im Fußball-Kreispokal fanden unter der Woche die Halbfinals statt.

SV EintrachtSV Ofenerdiek 1:2. Ja, es ist eine abgegriffene Floskel – aber manchmal kommt kein Trainer der Welt um sie herum: „So grausam kann Fußball sein“, sagte SVE-Coach Sascha Hagen nach der Partie. Der Grund für die Niedergeschlagenheit: Sein Kreisklassen-Team hatte bis Ende der regulären Spielzeit 1:0 geführt – und verlor durch Treffer in der 91. und 93. Minute noch 1:2.

Außenseiter Eintracht war dem Kreisligisten ebenbürtig und Martin Hintze traf zum verdienten 1:0 (53.). Nachdem der ehemalige SVOer Jan-Eike Becker Gelb-Rot gesehen hatte (60.), löste Ofenerdiek den Libero auf und drückte. Die beste Chance bot sich Peter Müsker, dessen Kopfball SVE-Keeper Hendrik Neteler klasse parierte. Bis zur 91. Minute hielt das Abwehrbollwerk – doch dann drehten Björn Zielke und Andre Berdau das Spiel. Sascha Hagen sprach seiner Elf trotzdem Anerkennung aus: „Die Jungs haben bravourös gekämpft und alles gegeben.“ Ein Sonderlob verdiente sich Jan Kühling, der SVO-Stürmer Müsker ausschaltete. „Über weite Strecken war das von uns einfach nur planlos, aber wir stehen im Finale“, so SVO-Coach Harald Witt.

TuS EverstenTuS Bloherfelde 1:3. Der Gastgeber machte zu Beginn viel Druck. Nach 15 Minuten gerieten die Angriffsbemühungen aber ins Stocken. „Es war irgendwie ein Bruch im Spiel und Bloherfelde hat den Finger gleich in die Wunde gelegt“, sagte TSE-Coach Helmut Westerholt. Die Gäste setzten mehrere gefährliche Konter und wurden belohnt. Nach Vorarbeit von Midhi Kavahl erzielte Carsten Neugebauer das 1:0 (23). Christian Fels erhöhte wenig später auf 2:0.

Auch in der zweiten Hälfte präsentierte sich vor allem die Abwehr der Gäste in sehr guter Verfassung. „Die haben uns ganz klar den Schneid abgekauft“, so Westerholt. Wiederum Fels besorgte das 3:0 (58.). Durch ein Eigentor kam Eversten zwar heran (72.) und drängte auf den Anschluss, letztlich blieb die Tormaschine aber im Leerlauf. „Die Jungs waren heiß und haben noch einmal alles geben – das Endspiel ist die verdiente Belohnung“, resümierte Bloherfeldes Trainer Detlef Blancke.

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