Oldenburg Kurz vor dem Gewinn der inoffiziellen Hinrunden-Meisterschaft stehen die Kreisliga-Fußballer des Aufsteigers TV Metjendorf. Nur der ebenfalls im Sommer neu in die Spielklasse gekommene TuS Petersfehn könnte den Primus noch abfangen, müsste an diesem Montag gegen Ofen aber mit acht Toren Unterschied gewinnen. Nach der Niederlage des FC Ohmstede gegen den SSV Jeddeloh gehören nur noch zwei Oldenburger Teams zur Spitzengruppe: FC Medya und SW Oldenburg.

SW Oldenburg - BW Bümmerstede 3:0. Die Partie stand kurz vor dem Abbruch. Schiedsrichter Sascha Schnor war in der zweiten Halbzeit von einem Bümmersteder Fan massiv beleidigt worden. Er unterbrach das Spiel und ließ erst weiterspielen, als der Übeltäter den Sportplatz verlassen hatte. „Zum Spiel und zur Leistung des Schiedsrichtergespanns gebe ich keinen Kommentar ab“, wollte sich BWB-Sportleiter Rene Heintze zu den Vorfällen nicht äußern. „Bümmerstede war ersatzgeschwächt, hat aber kämpferisch gut dagegengehalten“, meinte SWO-Trainer Jürgen Gaden.

Polizei SV - FSV Westerstede 3:1. Nach der frühen Führung der Gäste brauchten die Wechloyer zehn Minuten, um sich zu sammeln. Dann machten aber Henrick Geschonke und Maximilian Beriault (2) mit ihren Toren noch vor dem Halbzeitpfiff alles klar. „In den ersten 25 Minuten haben wir geschlafen. Danach haben wir uns diesen Sieg aber verdient“, kommentierte PSV-Coach Nils Reckemeier den Heimerfolg.

SV Brake II - FC Medya 1:5. „Gegen diese Mannschaft hätten wir einfach mehr Tore machen müssen“, sagte Medya-Trainer Steffen Janßen zum deutlichen Leistungsunterschied. Zwar hatten die Braker die erste gute Möglichkeit, doch Patrick Ruge im Medya-Tor reagierte glänzend. Nach der 1:0-Pausenführung durch Gerome Schmidt machten die Gäste im zweiten Abschnitt ernst und entschieden die Partie mit drei Toren innerhalb von 15 Minuten.

TuS Wahnbek - SV Eintracht 4:6. „Das war ein nervenzerreißendes Spiel“, meinte Eintracht-Coach Rene Noelle. Sein Team übernahm nach dem schnellen 0:1 die Kontrolle über die Partie. Die Etzhorner zwangen mit ihrem Pressing den Aufsteiger immer wieder zu Fehlern, die auch eiskalt in Tore umgemünzt wurden. Nach dem 6:2 in der 65. Minute beschränkten sich die Eintracht-Akteure aber auf die Zuschauerrolle und machten den Tabellenvorletzten so wieder stark.

FC Ohmstede - SSV Jeddeloh II 2:3. Zu Beginn beider Halbzeiten hatten die Gastgeber auf dem Kunstrasen an der Flötenstraße ihre besten Aktionen. Dabei gingen sie auch 1:0 und 2:1 in Führung. Die Gäste kamen aber jeweils zurück und schafften kurz vor Schluss sogar den Siegtreffer. „Wir haben leider das entscheidende 3:1 nicht erzielt. Am Ende ist der Sieg von Jeddeloh auch nicht unverdient“, erkannte FCO-Trainer Berthold Boelsen die Klasse des aktuellen Tabellenzweiten an.

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