OLDENBURG Endlich rollte der Fußball auch wieder in der 1. Kreisklasse.

Krusenbuscher SVSV Neuenwege 4:2. Dank eines glänzend aufgelegten Tim Cherubin sicherte sich der KSV in der Schlussphase noch den Sieg gegen den Aufsteiger. Die Gäste, die spielerisch wie kämpferisch durchaus überzeugen konnten, waren durch Mumah-Tatah zweimal in Führung gegangen, doch in der 87. und 88. Minute traf Cherubin im Doppelpack, nachdem er zuvor schon per Foulelfmeter den 1:1-Ausgleich erzielt hatte. Den Sack machte schließlich Rene Heintze zu, der in der Schlussminute den Endstand herstellte.

In der Nachspielzeit sah der KSVer Raimund Schielke noch eine fragwürdige Rote Karte. „Das war ein ganz hartes Stück Arbeit. Ich hätte Neuenwege nicht so stark erwartet“, sagte ein erleichterter KSV-Coach Timo Göllnitz.

GVO II – FC Medya II 1:1. Abstiegskampf pur war im Sportpark Osternburg angesagt. Beide Teams schenkten sich nichts und mussten am Ende mit einem Remis vorlieb nehmen. Die Führung der Gastgeber durch Hendrik Haferkamp glich Pakan Atta fast postwendend wieder aus, zu mehr reichte es nicht. „Letztlich war das Remis gerecht und hilft uns schon mehr als dem FC Medya II“, sagte GVO Trainer Stefan Janßen-Braje.

FC Ohmstede III – Tura 4:2. Der FCO III bastelt weiter an der besten Saison seit Ligazugehörigkeit. Dies bekam nun Tura 76 zu spüren, dessen Auftritt „schon eine Frechheit war“ sagte Tura-Trainer Rene Noelle. Bereits nach 20 Minuten stand es nach Treffern von Arne Kuhlmann, Jan Wolk und Daniel Broitzmann 3:0. „Wer keine Zweikämpfe annimmt und den Gegenspieler einfach laufen lässt, hat am Ende auch nicht mehr verdient“, ärgerte sich Noelle.

Stefan Henke traf zwar noch vor der Pause zum Anschluss, doch erneut Kuhlmann machte den Sack schließlich zu. Da half auch nicht mehr der zweite Gästetreffer durch Janis Wilczura.

TuS Bloherfelde II – VfL Oldenburg III 2:5. Böse unter die Räder kam Bloherfelde II. Innerhalb von einer Viertelstunde machten die Gäste den Sieg klar. Moussa, Sitnikow, Hagedorn und Ilgner trafen fast mit jeder Chance. Zur Pause hieß es 1:4 – Altmeppen hatte zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen. Für die Platzherren ging es nach dem Wechsel nur noch um Schadensbegrenzung. Je einen Treffer durch Kammann (VfL) und Büsing (TuS) bekamen die Zuschauer aber noch zu sehen. „Absolut zu wenig“, fand TuS Trainer Uwe Schumacher: „Das war einfach unterirdisch.“

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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