Oldenburg Zwei Spieler des FC Medya kassierten in der Endphase der Partie gegen Lehmden jeweils einen Platzverweis, doch der Aufsteiger behauptete durch einen 2:1-Sieg die Tabellenspitze. Eintracht und Ohmstede feierten am Wochenende knappe Derbysiege. Wie Eversten und Polizei SV kassierte auch BW Bümmerstede im Duell mit dem TV Metjendorf eine Heimniederlage.

TuS Eversten - SV Eintracht 2:3. Die Gastgeber überzeugten in der ersten Halbzeit spielerisch und gingen völlig verdient 2:0 in Führung. Eintracht enttäuschte, kam aber durch Jannis Reichel noch kurz vor der Pause auf 1:2 heran. Mit dem 2:2 durch einen verwandelten Foulelfmeter von Hendrik Wiemken kippte das Spiel. „Nach dem Elfmeter waren wir nicht mehr präsent, wir hätten aber zur Pause schon 4:0 führen müssen“, ärgerte sich TSE-Trainer Brian Adamovic über mindestens zwei verschenkte Punkte. „Meine Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit gekämpft und gebissen“, lobte Gegenüber Rene Noelle seine Spieler, die er in der Pause mit einer klaren Ansprache wachgerüttelt hatte.

Polizei SV - FC Ohmstede 2:3. In einer zerfahrenen ersten Halbzeit profitierten beide Teams von den Fehlern des Gegners. Erst versäumten es die Gäste, den Ball einfach aus ihren Strafraum zu befördern. Das Spielgerät kam wie eine Flipperkugel zu Stefan Schönberg, von dessen Fuß es dann ins FCO-Netz sprang (7.). Nur eine Minute später legte ein PSV-Akteur seinen Gegenspieler, der sich im Strafraum in Richtung Eckfahne bewegte. Michael Engels verwandelte den Elfmeter zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit machte Ohmstede weniger Fehler als die Wechloyer, gewann mehr Zweikämpfe und ging 3:1 in Führung. „Wir haben verdient gewonnen, nach dem unnötigen 2:3 mussten wir aber wieder zittern“, meinte FCO-Trainer Berthold Boelsen. PSV-Coach Nils Reckemeier sah es ähnlich: „Wir haben zu viele Fehler gemacht und verdient verloren.“

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BW Bümmerstede - TV Metjendorf 0:2. Am Dwaschweg gab es eine faustdicke Überraschung, denn der Aufsteiger gewann verdient. „Ich hatte schon vor dem Spiel ein schlechtes Gefühl. Ich hätte mich schon über einen Punkt gefreut“, sagte Sportleiter Rene Heintze, denn BWB musste sich das Team zusammensuchen. Am Ende standen je zwei Spieler aus der Zweiten und aus der A-Junioren-Mannschaft sowie zwei Stand-by-Akteure auf dem Platz.

FC Medya - TuS Lehmden 2:1 Die Gastgeber waren deutlich überlegen, nutzten zwölf glasklare Chancen aber nur zu zwei Toren. So brauchte die Mannschaft von Trainer Steffen Janßen einen fragwürdigen Foulelfmeter, den Patrick Holleboom zur verdienten Pausenführung verwandelte. Nach Wiederbeginn bekamen die Medya-Spieler zahlreiche Kontermöglichkeiten, doch nur Ilario Paiano brachte den Ball über die Torlinie. In der Nachspielzeit gipfelte die Hektik mit der Roten Karte für Patrick Osterhues, dem Anschlusstreffer für Lehmden und der Gelb-Roten Karte für David van der Leij.

SSV Jeddeloh II - SW Oldenburg abgebrochen. Die Sandkruger führten 15 Minuten vor Schluss 3:2, als einem der Schiedsrichterassistenten schwarz vor Augen wurde. Das Spiel wurde unterbrochen, der Notarzt alarmiert. Der Assistent kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Schiedsrichter Tilmann Räker fühlte sich nicht mehr in der Lage, die Partie fortzuführen, obwohl er nach den Regeln des NFV dazu verpflichtet gewesen wäre. „Der Abbruch war sehr unglücklich und ärgerlich. Die Spieler haben aber Verständnis für die Entscheidung und wünschen dem Schiedsrichterassistenten gute Besserung“, sagte SWO-Trainer Jürgen Gaden.

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