OLDENBURG Den Aufsteiger VfL Oythe im Blick, den Pokal-Kracher am Mittwoch gegen den SV Wilhelmshaven im Sinn: „Das wird unser bislang schwerstes Spiel“, warnt Mansur Faqiryar seine Teamkameraden angesichts dieser gefährlichen Ausgangsposition vor dem zweiten Heimspiel der Saison an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) gegen den VfL Oythe vor Leichtsinn, oder gar Überheblichkeit. „Die Gefahr besteht, aber wir müssen die Partie gegen den Aufsteiger unbedingt sehr ernst nehmen und wollen unbedingt gewinnen.“

Natürlich ist auch der VfB-Torwart, der vom Regionalligisten FC Oberneuland zum VfB gewechselt ist und sich bislang als sicherer Rückhalt erwiesen hat, schon heiß auf die Viertelfinal-Begegnung am kommenden Mittwoch (17.30 Uhr, Marschwegstadion) gegen den Regionalligisten von der Jade. Doch gelte es, den Niedersachsenpokal an diesem Wochenende noch auszublenden. Dabei hofft nicht nur der 23-Jährige, der erst jüngst wieder eine Einladung zur afghanischen Nationalmannschaft erhalten hat, dass seine Vorderleute am Sonntag den Aufwärtstrend fortsetzen, den sie im Derby gegen den BV Cloppenburg (3:1) und im Pokal gegen Osterholz-Scharmbeck (4:1) gezeigt hatten.

„Wir sind auf einem guten Weg, aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, betont VfB-Sportleiter Michael Kalkbrenner. „Die Leistung beim BVC muss unser Maßstab und ein Dreier im Heimspiel gegen Oythe Pflicht sein.“

Der Vechtaer Stadtteil-Club dürfte indes nach zuletzt 14 Gegentreffern in drei Spielen und zum Teil haarsträubenden Fehlern mit einer gehörigen Portion Respekt anreisen. Ähnlich wie beim überraschenden 2:1-Auftaktsieg in Ramlingen dürfte Trainer Dieter Schlärmann den Oythern daher auch am Sonntag eine kompakte Defensivtaktik verordnen und versuchen, über Konter zum Torerfolg zu kommen.

Die Oldenburger wären daher gut beraten, mit einem frühen Tor für deutlich mehr Gelassenheit im Aufbauspiel zu sorgen, als noch bei der schwachen Heimpremiere gegen den SV Bavenstedt (0:0).

nur 700 Besucher

Der VfB Oldenburg darf aufgrund eines Urteils des Verbandssportgerichts nach der Randale im Aufstiegsspiel gegen den Goslarer SC am 6. Juni wie schon bei der Heimpremiere gegen Bavenstedt nur 700 Zuschauer ins Marschwegstadion lassen. Dauerkarten-Inhaber und Sponsoren haben dabei ein

Erstzugriffsrecht.

Die Zuschauer werden am Sonntag erneut über den VIP-Parkplatz ins Stadion geleitet. Sollten Karten-Inhaber von ihrem Recht bis 14.45 Uhr keinen Gebrauch gemacht haben, gehen die freien Plätze umgehend in den Verkauf.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.