OLDENBURG Auch Bloherfelde spielte gestern. Nach enttäuschender Vorstellung verlor man 3:5 bei Baris.

Von Lars Blancke OLDENBURG - In den Nachholspielen konnten die Oldenburger Teams nicht überzeugen. Ohmstede hatte ein spielfreies Wochenende.

Wiefelstede – Eversten 0:0. In einem Spiel auf sehr mäßigem Niveau erreichte das Team von Trainer Helmut Westerholt am Ostersonnabend den angepeilten Punkt und hielt damit den direkten Konkurrenten aus Wiefelstede hinter sich. In einer chancenarmen Partie waren die Platzherren feldüberlegen, schafften es aber kaum, sich Torchancen gegen die gut stehende Defensive der Gäste zu erarbeiten. Nur bei Standards keimte immer wieder Gefahr auf. „Die Mannschaft hat kämpferisch überzeugt und sich mit der guten Einstellung den Punkt verdient“, resümierte ein zufriedener Westerholt.

Eversten – Berne 2:2. „Die zweite Halbzeit war ganz schwach. Nach einer 2:0-Halbzeitführung darf zu Hause einfach nichts mehr anbrennen“, analysierte er 48 Stunden später nach der Partie gegen Berne. Westerholts Team zeigte in der ersten Hälfte noch die spielerisch beste Leistung der Rückserie und erarbeitete sich eine Vielzahl an Tormöglichkeiten. Für das längst überfällige 1:0 sorgte Andreas Rey nach 39 Minuten. Vier Minuten später erhöhte Schwarz auf 2:0 – und alles sah nach einem souveränen Heimsieg aus. Nach dem Wechsel jedoch präsentierten sich die Gastgeber wie ausgewechselt und kamen kaum noch in die Zweikämpfe.

Nach dem 1:2- Anschlusstreffer der Gäste bäumte sich Eversten nochmal kurz auf, vergab in dieser Zeit aber drei Hundertprozentige durch Sebastian Schwarz, Mathias Hockmann und Helmut Ubben. „Danach haben wir komplett den Faden verloren“, meinte Westerholt. Berne glich folgerichtig zwei Minuten vor Schluss verdient aus.

Baris – Bloherfelde 5:3. Im Duell der beiden Kellerkinder enttäuschten die Gäste auf ganzer Linie. Während in der ersten Hälfte außer dem Führungstreffer für Baris (40.) kaum Nennenswertes passierte, überschlugen sich die Ereignisse in Hälfte zwei. Baris erhöhte den Druck und kam innerhalb von fünf Minuten zu drei Toren. „Da hatten wir einen kollektiven Blackout“, meinte TuS-Trainer Axel Wolff. In der Folge jedoch kam Bloherfelde zurück ins Spiel. Christian Fels, Kai von Häfen und Alexander Neunaber verkürzten auf 3:4, doch Jan-Ole Meyer vergab zwei Minuten vor Schluss freistehend die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. Anstatt den Ball in eine der beiden Ecken zu schieben, versuchte er einen Heber, der in den Armen des Keepers landete. Im Gegenzug sorgten die Platzherren für die Entscheidung. „Das war gar nichts heute. Wir schaffen es auswärts nicht, die Leistungen, die wir in unseren Heimspielen abrufen, zu bestätigen“,

resümierte ein angefressener Wolff.

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