OLDENBURG Drei Oldenburger Teams waren in der Fußball-Bezirksliga aktiv.

TuS Eversten - Frisia Wilhelmshaven 5:1. Trotz großer Personalsorgen dominierte Eversten die Partie gegen den Tabellenvorletzten und ging bereits nach zwei Minuten durch Jannik Brandt in Führung. Christian Nowak mit einem Doppelpack (16., 60.), Temo Aslan (74.) und Denis Bulut (82.) erzielten die weiteren Treffer in einer einseitigen Begegnung.

TSE-Trainer Andreas Siepe musste unter anderem seinen Co-Trainer Holger Hatzler und einen Spieler aus der Fünften einwechseln, da ansonsten keine weiteren Spieler zur Verfügung standen. Stürmer Sebastian Schwarz spielte schon am Morgen ohne Absprache 90 Minuten für die Zweite. Dementsprechend erbost zeigte sich Siepe: „Der Klassenerhalt der Zweiten genießt hier die Priorität und dem wird scheinbar alles untergeordnet. Dabei war dieses Spiel ein sehr wichtiges.“ Lobende Worte fand er indes für seine Truppe: „Umso bemerkenswerter ist die Leistung – und zwar schon seit Wochen.“

FC Olympia - Türkischer SV 0:3. In souveräner Manier gewann der TSV beim Tabellenschlusslicht. Die Gäste mussten in Wilhelmshaven allerdings bis zur 65. Minute warten, ehe Oguz Deniz nach schöner Vorarbeit von Harun Cabuk das erste Tor gelang. Zuvor hatten die Oldenburger schon ein ganze Hand voll Gelegenheiten zur Führung ausgelassen. Deniz legte mit einem Freistoßtreffer aus 20 Metern nach (76.) und krönte seine Leistung fünf Minuten vor Schluss mit dem dritten Treffer. „Wir waren spielerisch deutlich überlegen, haben es in der ersten Hälfte nur verpasst, früher ein Tor zu erzielen. Der Sieg geht in der Höhe mehr als in Ordnung“, erklärte TSV-Trainer Cumhur Demir, der nur auf zwölf Spieler zurückgreifen konnte.

VfL Oldenburg II - Jahn Delmenhorst 0:2. Nach drei Siegen in Serie erwischte es den VfL II gegen Jahn. Die Gäste aus Delmenhorst überzeugten durch eine konzentrierte Defensivleistung. Der VfL II hatte zwar mehr Ballbesitz, kam aber kaum zu klaren Torchancen. Nach dem Rückstand aus der 21. Minute fiel mit dem Halbzeitpfiff das 0:2.

In der zweiten Hälfte wurden die Platzherren offensiver, aber mehr als eine gute Chance für Kevin Kasper und ein vermeintliches Tor von Gerrit Kersting, das zurecht wegen einer Abseitsstellung abgepfiffen wurde, sprang dabei nicht heraus. „Jahn hat sehr kompakt gestanden und verdient gewonnen. Sie haben mehr Willen gezeigt als wir“, musste VfL-Trainer Steffen Janßen anerkennen.

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