Eversten Auf einen ungewöhnlichen Namen wurde eines der drei neuen Boote des Rudervereins ORVO getauft. Es wurde „PhantaRhei“ genannt, was auf Heraklit zurückgeht. Der griechische Philosoph verglich in dieser Lebensweisheit das Sein mit einem Fluss. Mit den neuen Booten soll die ausgezeichnete Arbeit der Oldenburger Ruderer fortgesetzt werden. Bei der Taufe wurde auch die aktuelle Saison beendet.

Auf ein erfolgreiches Jahr kann der ORVO zurückblicken. Die Vereinsmitglieder spulten auf dem Wasser zahlreiche Kilometer ab. In dem Bereich Kinder und Jugend kamen 18 200 Kilometer zusammen. Bei den Erwachsenen waren es sogar 144 000 Kilometer. „Mehrere Ruderinnen und Ruderer haben bisher schon zwischen 3000 und über 4000 Kilometer gerudert“, sagt Ann Kathrin Willers vom Ruderverein: „Und viele rudern nach dem offiziellen Saisonende noch weiter.“

Erfreut zeigten sich die Verantwortlichen darüber, dass die Zahl der Mitglieder mit etwa 600 konstant gehalten wurde. Damit zählt der Oldenburger Verein zu den größten in Niedersachsen. „Im Frühjahr konnten etwa 80 sportlich Interessierte erfolgreich ausgebildet werden“, sagt Willers. Mehrheitlich traten diese danach dem Verein bei. Zudem wurde in diesem Jahr erneut ein Ausbildungswochenende für Blinde und stark sehbehinderte Jugendliche angeboten.

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Gerudert wird nicht nur in und um Oldenburg. Die Vereinsmitglieder nahmen an vielen Wanderfahrten im In- und Ausland teil. Diese führten die Ruderer nach Berlin, zur Mecklenburger Seenplatte, um Rügen und Usedom, nach Paris, Polen (Weichsel) oder Venedig. Mitglieder nahmen zudem an zahlreichen anspruchsvollen Langstreckenregatten teil wie auf dem Rhein, dem Genfer See und den holländischen Kanälen und Seen.

Vertreten waren die jugendlichen Leistungsruderer bei nationalen (Landes-, Norddeutsche und Deutsche Meisterschaften) sowie internationalen Wettbewerben (EM und WM) und brachten zahlreiche Medaillen mit. Die Kinder (zwölf bis 14 Jahre) lösten durch ihre Siege beim Landesentscheid in Salzgitter die Tickets für den Bundesentscheid in München.

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
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