OLDENBURG In der Fußball-Kreisliga konnten nur drei Partien auf Kunstrasen ausgetragen werden. Die restlichen Spiele fielen aus, weil alle städtischen Naturrasenplätze gesperrt worden waren.

TuS Wahnbek - TuS Eversten II 1:3. Wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelte die Everster Bezirksliga-Reserve am Sonntag überraschend im Ammerland. Das TSE-Team, das wegen der berufsbedingten Abwesenheit von Trainer Tammo Reints von Helmut Westerholt gecoacht wurde, erarbeitete sich ein deutliches Plus an Chancen.

„Der Sieg war lebenswichtig für uns und absolut verdient“, bilanzierte Westerholt zufrieden. „Wir haben hinten die Räume über weite Strecken gut dicht gemacht und uns vorne viele Chancen erarbeitet.“ Maurice Gatzke (22.) und Thomas Rüthemann (26.), der kurz zuvor nur den Pfosten getroffen hatte, brachten Eversten mit 2:0 in Führung, ehe Sergej Müller für den Tabellenvierten aus Wahnbek verkürzte (34.).

Danach verloren die Gäste etwas den Faden und konnten sich nach dem Seitenwechsel zunächst bei Torwart Stefan Hilgenberg bedanken, der zweimal den Ausgleich verhinderte. Dann standen die Everster wieder besser und trafen durch Patrick Zoller den Pfosten, ehe Fabian Baur einen Konter zum 3:1-Endstand vollendetet (90.+1).

FC Ohmstede - SV Ofenerdiek 3:2. Im Stadtderby feierte FCO einen glücklichen Last-Minute-Sieg. Der SVO machte zu Beginn den besseren Eindruck und führte früh durch Arne Aits (2.). Aits traf wenig später den Pfosten, dann wurden die Platzherren besser. Sebastian Lüschen (27.) glich aus, Benjamin Lenz besorgte die Führung (46.). Ruben Weiss egalisierte den Spielstand per Strafstoß – 2:2 (48.).

Ohmstede hatte aber in der zweiten Hälfte mehr Spielanteile, und das späte 3:2 (90.+2) von Lüschen bedeutete einen nicht unverdienten Sieg. „Durch den Zeitpunkt schmeichelhaft, aber insgesamt schon verdient. Wir haben mehr getan als Ofenerdiek“, meinte FCO-Trainer Jens Paetow. SVO-Coach Oliver Gerdes war trotz der Niederlage zufrieden: „Wir haben gezeigt, dass wir gegen ein Spitzenteam dieser Liga mithalten können. Irgendwann reißt halt mal jede Serie.“

Kickers Wahnbek - FC Medya 1:0. Auch in Wahnbek gab es den Siegtreffer erst in der Nachspielzeit. Zuvor sahen die Zuschauer eine schwache erste Hälfte ohne Torchancen. Danach wurde Medya besser und hatte einige gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Doch nach einem Freistoß (90.+1) spitzelte ausgerechnet der ehemalige Medya-Spieler René Ostendorf den Ball zum Kickers-Sieg über die Linie. „Wir haben gut mitgehalten und eine ordentliche Leistung gezeigt. Leider haben wir große personelle Probleme“, sagte FCM-Trainer Fahri Tapu.

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