OLDENBURG Am Donnerstag zog der TSE beim Tabellenzweiten den Kürzeren. Das entscheidende Tor fiel erst in der Nachspielzeit.

VfL Stenum - TuS Eversten 4:3. Äußerst unglücklich verlor der TSE sein Nachholspiel beim Tabellenzweiten Stenum. In der dritten Minute der Nachspielzeit bekamen die Gastgeber einen zweifelhaften Elfmeter geschenkt. „Das war ein normales Gerangel bei einer Ecke im Strafraum. Das Spiel läuft schon weiter, und wir wollen einen Konter fahren, da hebt der Linienrichter seine Fahne und entscheidet so das Spiel“, ärgerte sich TSE-Trainer Helge Hanschke. „Selbst die Stenumer wussten erst nicht, was los ist.“

Zuvor hatte seine mit drei Spielern aus der Zweiten aufgefüllte „Notelf“ dem Favoriten Paroli geboten. Rüthemann und Schwarz drehten die VfL-Führung, doch TSE-Torhüter Henke brachte Stenum mit seinem zweiten Fehler zurück ins Spiel. Auch nach der erneuten Führung der Gastgeber kämpfte sich Eversten wieder zurück und glich fünf Minuten vor Ende durch Kusche aus. Die Belohnung blieb aber aus. „Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht. Die Zusammenarbeit zwischen der Ersten und Zweiten klappt perfekt“, lobte Hanschke das zusammengemischte Team.

Türkischer SV - TuS Eversten (Montag, 15 Uhr, Klingenbergstraße). Gleich am Montag geht es für TSE weiter beim schon fast abgestiegenen Stadtkontrahenten TSV. Dabei wird die Personalsituation des TSE immer bedrohlicher. Neben Torge Griese (acht Spiele Sperre) wurde jetzt auch noch nachträglich Ralf Litau für vier Spiele gesperrt. Er war nach der Niederlage gegen den VfB II (1:4) den Schiedsrichter verbal angegangen. Zudem werden Mathias Krusche und Kim Onken für die Zweite freigestellt und sollen dieser im Aufstiegskampf helfen.

„Wir werden eine ähnliche Truppe wie in Stenum auf dem Platz haben, sogar noch einige aus der Dritten hochziehen. Das Ziel ist wie in Stenum, ein gutes Spiel zu zeigen, dann ist alles drin“, so Hanschke. Der TSV steht seinerseits mit dem Rücken zur Wand, hat vier Spieltage vor Saisonende acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. „Vier Spiele, vier Siege und dann hoffen, dass es reicht“, lautet daher die Parole von TSV-Trainer Cumhur Demir.

TV Esenshamm - VfL Oldenburg II (Montag, 15 Uhr). Für den VfL II geht es gegen Saisonende nur noch um die Plätze. „Als Aufsteiger unter den ersten Fünf zu landen, wäre ein schöner Erfolg“, sagt VfL-Trainer Detlef Blancke. Seine Elf ist momentan Vierter, hat aber mächtig Konkurrenz im Nacken sitzen. Etwa den TV Esenshamm, der aber eine ganz schwache Rückrunde spielt. Fehlen wird dem VfL II für lange Zeit Kapitän Nils Reckemeyer (Kreuzbandriss). Stattdessen werden einige Spieler aus dem Kader der Ersten aushelfen.

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