OLDENBURG In der Fußball-Bezirksliga stand aus Oldenburger Sicht das Stadtduell zwischen TuS Eversten und dem Türkischen SV besonders im Fokus.

TuS Eversten - Türkischer SV 4:1. Einen überraschenden, aber verdienten Sieger fand das Oldenburger Derby am Sonntag. Gleich mit 4:1 (2:0) setzten sich die arg ersatzgeschwächten Everster gegen den favorisierten TSV durch. Dabei waren die Gastgeber mit dem „allerletzten Aufgebot“ (TSE-Trainer Andreas Siepe) angetreten und hatten lediglich zwei Spieler aus der eigenen Dritten auf der Bank. „Wir haben uns mit zehn Mann ganz tief hinten reingestellt, und versucht zu taktieren“, sagte Siepe. „Darauf sind wir reingefallen, haben uns auskontern lassen und zu viele individuelle Fehler gemacht“, entgegnete TSV-Coach Cumhur Demir.

Christian Nowak brachte TSE mit einem direkt verwandelten Freistoß – „ein schönes Tor“ (Demir) – in Führung (12. Minute). „Danach standen sie dann noch tiefer, und wir konnten die massive Deckung nicht knacken“, sagte Demir. Andreas Willers ließ den 2:0-Pausenstand folgen (35.). „Damit war das Spiel fast schon gegessen“, so Demir.

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Der TSV startete druckvoll in die zweite Hälfte, musste aber bald das 0:3 durch Dennis Bulut hinnehmen (65.). Nach einem zumindest aus Sicht von TSE-Trainer Siepe fragwürdigen Pfiff verkürzte Hakan Das per Foulelfmeter auf 1:3 (83.). Als Gäste-Torwart Kevin Krzyzostaniak dann eine Willers-Ecke durch die Hände ins Tor rutschen ließ (4:1/85.), war die Partie entschieden. Während Siepe seinen Spielern „ein großes Lob“ aussprach, nahm Demir die Derby-Niederlage gelassen: „Das ist kein Beinbruch, das kann mal passieren.“

FC Rastede - VfL Oldenburg II 4:3. Eine unnötige Niederlage setzte es für den VfL II. Nach Toren von Jesko Lampe (3.), Hanko Busma (17.) und Ole Milbrodt (57.) hatten die Gäste schon 3:0 geführt. Sie kassierten dann aber zwei schnelle Gegentore und eine Rote Karte gegen Hannes Rathmann. In Unterzahl kassierte der VfL II die Tore drei und vier, die wie alle Gegentore nach Standards fielen.

„Schon nach der 2:0-Führung haben wir zu wenig getan. Dazu haben wir zu viele Fouls in der Nähe des Strafraums gemacht, wo wir uns so in Gefahr bringen“, erkannte VfL-Trainer Steffen Janßen.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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