Eversten In ihrem ersten Jahr an der Vereinsspitze haben sie alles in Frage gestellt. Manja Simon, Vorsitzende des Oldenburger Rudervereins (ORVO), Timm Wöltjen (Vorstand Sport) und Jan Hurling (Vorstand Verwaltung) legten jetzt ihre erste Jahresbilanz vor. „Eine positive“, hieß es in der Hauptversammlung am Achterdiek.

In Frage gestellt habe man zum Beispiel die Versicherungen. Sind alle sinnvoll, gibt’s sie auch preiswerter? Das sagte Jan Hurling der NWZ auf Nachfrage. „Wir wollen nichts verschwenden. Große Schulden hat der Verein aber nicht.“ Dank strikter Sparmaßnahmen und einem großem Engagement der Mitglieder sei der Haushalt konsolidiert worden.

Konstant geblieben ist laut dem Vorstand auch im 111. Jahr seines Bestehens die positive Mitgliederentwicklung. Der Verein stehe an der Spitze aller niedersächsischen Rudervereine und zähle bundesweit mit mittlerweile über 600 Mitgliedern zu den fünf größten Rudervereinen, hieß es. Beeindruckend wohl auch für Nichtruderer ist die Strecke von 165 383 Kilometer, die Vereinsmitglieder im Jahr 2019 im Ruderboot zurückgelegt haben. „Vier Mal um die Welt“, rechnet der Vorstand vor.

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Besonders stolz ist der Verein darauf, das Angebot für Kinder und Jugendliche entsprechend der gestiegenen Nachfrage erfolgreich weiter ausgebaut zu haben. Die Athleten des ORVO fuhren auf zahlreichen nationalen und internationalen Regatten bis hin zur WM-Teilnahme Erfolge ein wie auch die am Landesstützpunkt Oldenburg von Stützpunkttrainer Mathias Helmkamp betreuten Sportler des Teams Nordwest.

Auf breitensportlicher Seite stehen dem Sieg auf mehreren Langstreckenregatten sowie ein breites Angebot an touristisch orientierten Wanderfahrten gegenüber, welches landesweit konkurrenzlos ist. Unter anderem werden in diesem Jahr 15 Vereinsmitglieder die Farben des ORVO in Südafrika auf einer Wanderfahrt mit südafrikanischen Ruderfreunden am Eastern Cape zeigen.

Vorsitzende Manja Simon dankte zahlreichen Ehrenamtlichen. Die Betreuung behinderter Ruderer in der Handicap-Abteilung oder Veranstaltungen wie der Hunte-Rudertag, der am 20. September wieder am Achterdiek stattfinden soll, wären ohne dieses Engagement ebenso wenig möglich wie die intensive Ausbildung der zahlreichen Erwachsenen, die das Rudern als Ausgleichssport betreiben wollen. Simon ehrte als besonderes Beispiel den amtierenden Landesruderwart Kai Basedow, der nach 19 Jahren als Wanderruderwart des ORVO mit einem Präsent und anhaltendem Beifall verabschiedet wurde.

Für das kommende Jahr stellte die Vorsitzende vor allem Investitionen in die Vereinsanlagen in Aussicht. Obwohl es schon lange keine Winterpause oder Ruhetage mehr im ORVO gibt, ist offizieller Saisonstart mit dem „Anrudern“ auf der Hunte am Samstag, 14. März.


Mehr Infos unter     orvo.de 
Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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