Oldenburg Das Duell bekommt fast schon Playoff-Charakter: Zum zweiten Mal in Folge standen sich die Handballerinnen des VfL und die EWE Baskets gegenüber. Und was sportlich im Meisterschaftsfinale 2013 gegen Bamberg missglückte, gelang den Basketballern auf der Bühne des Theaters Laboratorium mit denkbar knappem Vorsprung gegen die VfL-Frauen: Sie glichen aus und sicherten sich den begehrten Titel der Oldenburger Mannschaft des Jahres.

Als gutes Omen wertete Trainer Sebastian Machowski am Montagabend das Votum der NWZ-Leserinnen und -Leser nach den beiden zweiten Plätzen im Vorjahr: „In den Playoffs geht es bald ums Ganze. Ich hoffe, dass wir es in dieser Saison besser machen.“ Doch um nach 2009 zum zweiten Mal Deutscher Meister zu werden, muss Oldenburg irgendwann einmal Angstgegner Bamberg bezwingen. „Das wäre natürlich mal an der Zeit“, meinte auch Chris Kramer, der den ersten Titel der Saison als Ansporn betrachtete. In der Einzelwertung wurde der 25-jährige Guard zudem Dritter. Traurig, dass es nicht zu zwei Siegen gereicht hat, war er aber nicht. „Das Team ist das Wichtigste“, gab er sich als Musterprofi.

Nach drei Triumphen in Serie gratulierten die Bundesliga-Handballerinnen den Baskets fair zum Sieg. „Sie haben den Titel verdient“, erkannte Torfrau Julia Renner neidlos an. Wie im Vorjahr präsentierten sich die Baskets als charmante Gentlemen und überreichten den Frauen wieder jeweils eine Rose, die den zweiten Platz veredelte.

Ihren Vorbildern aus der Bundesliga eiferten die A-Juniorinnen des VfL nach. Für ihre Teilnahme an der DM-Endrunde 2013 wurden die Handball-Talente mit Platz fünf belohnt. „Hinter uns liegt ein tolles Jahr“, sagte Kreisläuferin Julia-Marina Schnell, die in der kommenden Saison zu Werder Bremen wechselt. Auf Platz vier landeten die Regionalliga-Fußballer des VfB. „Für uns bedeutet die Nominierung eine hohe Wertschätzung“, bedankte sich Trainer Alexander Nouri.

Ihren festen Platz zwischen den vielen Ballsportlern behaupteten einmal mehr die Triathleten des 1. TCO „Die Bären“. „Wir sind zwar Einzelkämpfer, aber wenn es um die Mannschaftswettbewerbe geht, spielt der Teamgeist bei uns eine große Rolle“, erläuterte Kai Sachtleber, die mit den Frauen Dritter wurde.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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