Oldenburg /Delmenhorst Glück und Pech lagen für Oldenburgs erfolgreichste Leichtathletin bei den Bremer und Niedersächsischen Leichtathletikmeisterschaften der Männer, Frauen und U 18 in Delmenhorst dicht beieinander: Dem Jubel von Marie-Anna Dunkhase (DSC) über den U-18-Titel über 100 Meter Hürden in neuer persönlicher Bestzeit von 14,63 Sekunden folgte beim Blick aufs Windmessgerät eine kleine Ernüchterung. Sie hatte die Qualifikationsnorm von 14,70 Sekunden für die Jugend-DM unterboten, durch den zu starken Rückenwind aber nicht bei regulären Bedingungen.

„Ich starte am nächsten Wochenende bei einem Abendsportfest in Minden und kann das da schon nachholen“, ist sich Dunkhase ihrer Leistungsstärke aber bewusst. Vorher hatte sie sich schon den Vizetitel im Dreisprung mit 11,32 Metern gesichert und war im Weitsprung bei widrigen Bedingungen auf Rang fünf gekommen (5,26). Die 4 x 100-Meter-Staffel des DSC mit Pauline Johannes, Julia Eckhardt, Ruth Müller und Pia-Sophie Ptaszynski wurde in der U 18 Sechste (50,95).

Mager gewinnt Speerwurf

Zu einer regelrechten Meisterschaftswerferin hat sich Fenja Mager (DSC) entwickelt. Die Speerwerferin holte sich mit ihrem Sieg in Delmenhorst alle für sie im Jahr 2013 erreichbaren Landestitel: Jugendmeisterin im Winter und Sommer und nun als U-20-Werferin auch noch den Frauentitel mit 41,14 Metern.

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Über 5000 Meter der Frauen hatte sich relativ frühzeitig ein Duo vom Rest des Feldes abgesetzt. Nur Michelle Kipp (VfL) konnte dem Tempo der für die LG Göttingen startenden Französin Coline Ricard folgen. Beide diktierten bis wenige Runden vor Schluss das Tempo, bevor sich Ricard absetzte und in 18:36,02 Minuten vor der Oldenburgerin (18:49,92) gewann. Siebte wurde Kipps Vereinskollegin Anita Ehrhardt, die nur knapp die 20-Minuten-Marke verpasste (20:07,17).

Vizemeisterin wurde auch die Jugendliche Friedelinde Petershofen (DSC), die im Stabhochsprung der Frauen 3,60 Meter bewältigte, jetzt wieder das Training intensivieren kann und im Hinblick auf die Jugend-DM auf Steigerungen hofft.

Unglücklich verlief der Wettkampf der Hochspringerin Kira Harms (VfL), die als eine von zwei Gemeldeten angereist war und schließlich allein ihren Wettkampf bestreiten musste. Mit dem Wissen, dass sie 1,77 Meter hätte springen müssen (diese geradezu utopische Mindestleistung verlangt der Verband für die Vergabe des Titels), kam sie mit 1,62 Metern dennoch ihrer Bestleistung recht nahe.

Mehr als zehn Sekunden konnte Jacqueline Lomax (VfL) ihre Jahresbestleistung über 1500 Meter steigern und wurde damit im Frauenwettbewerb in 4:58,89 Minuten Siebte.

Hartung schafft DM-Norm

Einen zweiten und einen vierten Platz erreichte Julian Hartung (DSC) in der männlichen U 18. Am ersten Meisterschaftstag liefen die leistungsstärksten Läufer nicht gegeneinander sondern standen in zwei verschiedenen Zeitendläufen. Die im ersten Rennen vorgelegten 50,67 Sekunden konnte Hartung im zweiten nicht ganz erreichen, belegte aber Rang zwei und qualifizierte sich mit 50,93 Sekunden für die Jugend-DM. Einen Tag später lief er auf Platz vier über 200 Meter mit 23,22 Sekunden dicht an seine persönliche Bestleistung heran.

Die einzige Platzierung in den Männerwettbewerben ging auf das Konto des Langstrecklers Christoph Paetzke (DSC), der über 5000 Meter in 15:51,04 Minuten Dritter wurde. Die Sprinter haderten mit dem Wind: Anders als Dunkhase wurden Yannik Iven (BTB, 11,39) und Niels Kaun (VfL, 11,48) in ihren 100-Meter-Vorläufen aber durch starken Gegenwind ausgebremst.


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