OLDENBURG Mit einer schwachen Offensivleistung haben sich die Rollstuhlbasketballer von Hannover United bei der Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte selbst um einen möglichen Erfolg gebracht. Im Bundesliga-Kellerduell gegen Abstiegsrivale Jena Caputs kassierte die ehemalige SG Oldenburg-Süntel eine 47:55 (21:29)-Niederlage und übernahm damit die Rote Laterne vom bisherigen Schlusslicht.

„Mit nur 47 erzielten Punkten kann man halt kein Spiel in der ersten Bundesliga gewinnen“, sagte United-Sprecher Martin Kluck über den Auftritt der Mannschaft, die nach dem Aufstieg im Sommer an den Paralympischen Landesstützpunkt umgezogen war. Im einzigen Saison-Heimspiel in der Sporthalle Ofenerdiek wirkte das Team um den Oldenburger Trainer Harald Fürup im Wissen um die Bedeutung des Spiels sehr verkrampft.

Nach den ersten Spielminuten sah sich Fürup beim Stand von 1:6 gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Doch sein Team fand auch in der Folge in der Offensive nicht ins Spiel. Nach einem schwachen 6:11 im ersten Viertel gestaltete United das zweite ausgeglichener, lief aber weiter einem Rückstand hinterher und lag zur Halbzeit 21:29 zurück. „Der Start in die zweite Spielhälfte wurde erneut verschlafen“, meinte Kluck. Bis auf 23:37 ließen die Niedersachsen den Gegner davonziehen.

Mit einem 11:0-Lauf kämpfte sich Hannover aber zurück ins Spiel. Beim Stand von 34:37 (29. Minute) war die Partie plötzlich wieder offen. Jetzt war Jena wieder am Zug und ging 49:38 (36.) in Führung, durch fünf Punkte in Folge kam United jedoch wieder heran. Doch zur Wende reichte es nicht. „In der Offensive haben wir häufig zu kopflos und überhastet agiert. Positiv war eigentlich nur, dass wir nie aufgegeben haben und gekämpft haben“, sagte Kluck, der mit seinem Team am nächsten Wochenende in Frankfurt antritt.

Hannover United: Nico Röger, Andrea Seyrl n.e., Felix Heise, Martin Kluck 13 Punkte, Niko Kavazis, Eike Gößling, Tan Caglar 10, Kosta Tsatsoulis 7, Thomas Schröder, Michael Möllenbeck 2, Kai Möller 15.

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