KARLSRUHE Stimmungsvoller Abschluss der Wintersaison für Oldenburgs Leichtathleten: Während der DSC mit sieben Starterinnen bei der Deutschen Jugendhallenmeisterschaft der U 20 in Sindelfingen die größte Gruppe eines Vereins aus Niedersachsen stellte, vertrat Ruth Spelmeyer die Huntestadt bei der Hallen-DM der Männer und Frauen in Karlsruhe.

Schon die Leistung bei der DM 2011 hatte Spelmeyers Entschluss, zukünftig die 400 Meter zu bevorzugen, Recht gegeben. Damals etablierte sie sich mit ihrem Endlaufplatz sofort in der erweiterten DLV-Spitzenklasse. In der Vorbereitung auf Karlsruhe war sie 55,26 und 55,14 Sekunden gelaufen. Nun lief es nicht so rund. Mit 55,89 Sekunden verpasste Spelmeyer, der noch die für diese Strecke notwendige Erfahrung fehlt, den B-Endlauf um 28/100-Sekunden.

Hungar steigert Bestzeit

In Sindelfingen erlebten die DSCerinnen mit Ausnahme von Constanze Hungar ihre erste Hallen-DM. In der 4 x 200-Meter-Staffel steigerten sich Thea Schmidt, Lara Diekmann, Pia-Sophie Ptaszynski und Hungar gegenüber ihrem Sieg bei der Landesmeisterschaft erneut und lagen mit 1:44,48 Minuten unter den 35 Teams am Ende auf Platz 14. Hungar steigerte zudem ihre 60-Meter-Bestzeit von 7,87 Sekunden als Vorlaufdritte auf 7,85 Sekunden und blieb auch als Zwischenlauf-Fünfte (7,86) darunter.

Pech hatte Lara Diekmann über 200 Meter: Auf der engen Innenbahn hatte sie von vornherein keine Chance. Ihre Zeit von 26,28 Sekunden sprach dennoch für ihre gute Verfassung. Anne Hochwald hatte über 1500 Meter den stärksten Vorlauf erwischt, zudem war es für sie als U-18-Läuferin besonders schwer. Mit 4:53,94 Minuten blieb sie aber gar nicht einmal so weit von ihrer Saisonbestleistung entfernt.

Nahe an ihren persönlichen Bestleistungsbereich kamen auch die Hürdenläuferinnen. Als jüngste der 36 angetretenen Läuferinnen verfehlte die knapp 16 Jahre alte Marie-Anna Dunkhase mit 9,14 Sekunden über die 60 Meter ihre Jahresbestleistung minimal. Auch Thea Schmidt bewegte sich mit 9,23 Sekunden im gewohnten Bereich.

Fenja Mager wird Neunte

Bei den im Rahmen der Hallen-DM ausgetragenen Winterwurfmeisterschaften hatte es Fenja Mager besonders schwer, weil innerhalb der Vorbereitung in Oldenburg bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt längere Zeit kein spezielles Speerwurftraining möglich gewesen war. Sie steigerte sich in Sindelfingen von Wurf zu Wurf und lag mit 37,66 Metern nur wenige Zentimeter hinter einem Endkampfrang auf Platz neun.

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