Oldenburg /Riesa Der Traum vom Start bei der Europameisterschaft ist für die Sportakrobatinnen des OTB nicht in Erfüllung gegangenen: Roméa Güttler, Alina Heinowski und Anna Hannemann, die in der Vergangenheit regelmäßig mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatten, gehörten bei den Deutschen Meisterschaften im sächsischen Riesa zu den Anwärtern auf eines der beiden EM-Tickets, blieben aber hinter den eigenen Erwartungen zurück.

„Es war einfach der Wurm drin“, meinte OTB-Coach Manuel Karczmarzyk zum Auftritt der Damengruppe im Senioren-Wettbewerb. Güttler, Heinowski und Hannemann patzten in der heißen Riesaer Wettkampfarena gleich zu Beginn ihrer Balanceübung, handelten sich einen Abzug von 2,5 Punkten ein und landeten mit 22,170 Punkten weit hinter den besten Teams auf Rang sechs.

Diese Platzierung sprang für die Oldenburgerinnen auch in der Tempo- und in der Kombiübung heraus, so dass sie den Mehrkampf am Ende mit 65,330 Punkten als Sechste abschlossen. „Ungewöhnlich nervös konnten die sonst so starken Athletinnen ihre Leistungen nicht abrufen und waren sichtlich enttäuscht“, meinte Karczmarzyk. Mehr als zehn Punkte fehlten auf die Spitzenteams aus Baden-Württemberg und Hessen. Der Traum vom Start bei der EM, die ebenfalls in Riesa stattfinden wird, war geplatzt.

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Im Junioren-1-Wettbewerb erfüllte dagegen die andere Damengruppe des OTB die in sie gesteckten Erwartungen. Larissa Stuntebeck, Luisa Stuntebeck und Jeltje Thal bekamen für eine blitzsaubere Balanceübung, in der alle Elemente sicher klappten, 25,60 Punkte. Damit landeten die Oldenburgerinnen im Feld der 17 Teams auf Platz acht. Mit einer spritzigen Tempoübung setzte das OTB-Trio noch einen drauf und erkämpfte sich im Hitzekessel in Riesa mit 25,450 Zählern Rang sieben. Damit wurde das Team letztlich die beste niedersächsische Formation.

„Die Bedingungen für die Sportlerinnen waren alles andere als einfach in Riesa. Zwölf Stunden in einer 42 Grad heißen Wettkampfhalle ringt den Mädchen einfach alle Reserven ab“, meinte Karcz­marzyk und lobte die drei Juniorinnen für eine starke Wettkampfleistung.

Bundestrainer Igor Blinstov sprach derweil Güttler, Heinowski und Hannemann Mut zu und wagte einen vielversprechenden Blick in die Zukunft. Schon im Oktober diesen Jahren beginnt der nächste Wettkampfzyklus und die Qualifikation zur WM 2016.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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