OLDENBURG OLDENBURG/JZB - Klar die Grenzen aufgezeigt bekamen die Bezirksklassen-Fußballer des TuS Eversten beim SSV Jeddeloh. Der große Titelaspirant gewann klar 3:0. Auch der TuS Bloherfelde und der FC Ohmstede blieben zum Saisonauftakt erfolglos.

SSV Jeddeloh – TuS Eversten 3:0. Die Oldenburger begannen äußerst nervös, wurden vom Gastgeber immer wieder schnell unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. Die Führung durch Steffen Schwarting fiel aber aus stark abseitsverdächtiger Position (17.). „Nach dem Rückstand haben wir uns endlich ein wenig gefangen“, so TSE-Coach Helmut Westerholt. Richtige Chancen gab es für den Aufsteiger aber nicht. Nach der Pause verloren die Everster vor allem im Defensivverhalten erneut den Faden. Nach einer Serie von Eckbällen erhöhte Peter Kruse in der 51. Minute auf 2:0. Danach bekamen die Gäste das Spiel zwar mehr und mehr in den Griff. Der SSV hielt aber clever dagegen. Mit dem 3:0 war das Spiel entschieden (64.). Westerholt: „Wir sind noch nicht wieder da angekommen, wo wir in der vergangenen Saison standen.“

TuS Bloherfelde – Ahlhorner SV 1:3. „Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen“, ärgerte sich TuS-Coach Axel Wolff. Seine Elf hatte in der ersten Hälfte mehrere hochkarätige Torchancen, führte aber nur 1:0. Nachdem Midi Kaval zweimal in aussichtsreicher Position gescheitert war, verwandelte Enno Ebeling einen an Alexander Brokop verschuldeten Strafstoß zum 1:0 (7.). In der 40. Minute kassierte Brokop jedoch Rot. Zuvor bereits mehrmals gefoult ließ er sich nach einer erneuten Attacke zu einer Beleidigung hinreißen. „Da muss er sich beherrschen. Das war der Knackpunkt“, so Wolff. Innerhalb von fünf Minuten zogen die Gäste nach der Pause auf 3:1 davon und verwalteten danach das Ergebnis. Wolff: „Wir haben eine Menge Lehrgeld bezahlt.“

FC Ohmstede – SV Baris Delmenhorst 3:1. Auch die Ohmsteder fanden zunächst nur schwer ins Spiel. „Wir mussten einige Ausfälle verkraften und wollten erst einmal sicher stehen“, meinte Co-Trainer Holger Hoffmann. Unter anderem fehlte Spielercoach Timo Ehle. Zudem fiel auch Neuzugang Frank Ludden kurzfristig aus. Ab Mitte der ersten Hälfte erarbeiteten sich beide Teams Chancen. Ein Gästekonter führte zum 0:1-Pausenstand. „Mit Flanken über die Außen und bei Standards wollten wir unsere Größenvorteile ausnutzen“, so Hoffmann.

Die ausgegebene Taktik ging aber erst nach dem Wechsel auf. Der FCO erhöhte den Druck, und per Kopfball gelang Robert Heetderks nach einer Ecke schnell der Ausgleich (54.). Ebenfalls per Kopf sorgten Werner Schoel und Ugun Özdemir für einen Start nach Maß.

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