OLDENBURG Der TSV gewann das Prestigeduell gegen Medya 4:1. Heute spielt der Meister in Petersfehn.

Von jan zur Brügge OLDENBURG - In der Fußball-Kreisliga sind (fast) alle Entscheidungen gefallen. Nur Petersfehn und Wiefelstede II zittern noch. Sollte Ohmstede aus der Bezirksklasse runterkommen, steigt Petersfehn mit Post, Zwischenahn und dem KSV ab. Trifft es die eigene Erste, treten dagegen die Wiefelsteder den Gang in die erste Kreisklasse an. Steigt Tur Abdin ab, bleiben beide Teams der Liga erhalten.

SV OfenerdiekKrusenbuscher SV 3:1. In der Anfangsphase machten die Gastgeber viel Druck, KSV-Keeper Peter Geisler hielt aber bravourös und ließ nur einen Treffer zu (21.). Nach einem bitteren Eigentor zum 0:2 kämpfte der KSV aufopferungsvoll, nutzte eine SVO-Schwächeperiode aber nur zum 1:2, und Nikolaj Frank servierte die Entscheidung (80.). „Mein Team hat alles gegeben, aber es fehlte auch ein bisschen das Glück“, so Günter Herold, der nun nach 25 Trainerjahren aufhört: „Ich habe lange überlegt. Wäre das Team so zusammengeblieben, hätte ich eventuell noch ein Jahr verlängert, für einen Neuaufbau fehlt die Motivation.“ Isan Yanc, Denis Culha (beide FC Medya), Mario Herold (SVE Wiefelstede, SVO oder Medya) sowie Jan und Dirk Struckmann (beide SWO) verlassen den Verein.

TuS PetersfehnGVO Oldenburg II 5:0. „Deprimierend – normalerweise wird nach so einem Spiel der Trainer entlassen“, so GVO-Trainer Andreas Siepe. Seine Elf hatte deutlich mehr vom Spiel, lief aber, oftmals leichtfertig, in sechs Konter, die zu fünf Treffern führten.

VfL Bad Zwischenahn – Post SV 0:3. Während sich der VfL kaum gegen den Abstieg wehrte, wollte Post unbedingt den zweiten Saisonsieg, nutzte die Freiräume gut aus und zog Zwischenahn mit in den Abstiegsstrudel.

Türkischer SV – FC Medya 4:1. Zunächst war Medya über Standards gefährlicher. Dann übernahm der TSV die Initiative, ging in Front (25.) und legte in Hälfte zwei nach. Nach einem Lattentreffer der spielerisch immer dominanter aufspielenden Gäste zog der TSV auf 4:0 davon. Erdem Zirh erzielte den Ehrentreffer. „4:1 klingt deutlicher als es war – der TSV hat seine Konter gnadenlos genutzt“, so FC-Coach Helge Hanschke.

VfL Oldenburg II – FC Ra-stede 2:2. Die Platzherren hatten mehr vom Spiel. Rastede stand aber hinten sicher, ging direkt vor der Pause in Front und legte nach (60.). Letztlich kam der VfL durch Samuel Waldeck und Ruben Weiss, jeweils auf Vorlage von Shervin Khaledi, zum gerechten 2:2.

TuS Petersfehn – Türkischer SV (heute, 19.30 Uhr). „Das wird wohl ein lockeres Spiel, wir wollen die tolle Saison aber weiter krönen“, so TSV-Coach Cumhur Demir.

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