OLDENBURG Das Hinspiel gewann Eversten 6:0. Lutz Hofmann gab dem FCO am Donnerstag seine Zusage für die Nachfolge von Coach Timo Ehle.

Von Jan zur Brügge OLDENBURG - Spannung pur verspricht das Stadtderby in der Fußball-Bezirksklasse.

FC OhmstedeTuS Eversten (heute, 16 Uhr, Rennplatzstraße). „Im Hinspiel waren wir mit dem 0:6 gut bedient“, denkt FCO-Spielertrainer Timo Ehle nur ungern an das erste Aufeinandertreffen mit dem Stadtrivalen zurück: „Wir werden alles daran setzen, die bittere Pleite wett zu machen.“ Allerdings plagen Ehle weiter die üblichen Personalsorgen. Beim 0:1 gegen Tur Abdin zog sich Olaf Moed eine Zehenverletzung zu. Wer diesmal aus der Zweiten aushelfen wird, entscheidet sich kurzfristig.

Auch auf der Stirn von Helmut Westerholt bilden sich beim Gedanken an die mögliche Startaufstellung Sorgenfalten. Der TSE-Coach muss Tobias Brokop, Nick Achter, Kim Onken, Ralf Litau Djef Rifamole, Philipp Thiemann und Kevin Kleinschmidt ersetzen. „Das wird für beide Teams ein ganz wichtiges Spiel. Der FCO hat aber mehr Druck. Um uns in der Tabelle nach unten abzusichern, könnten wir mit einem Punkt gut leben“, so Westerholt. In Richtung obere Tabellenplätze hegt er keine Ambitionen: „Nach oben schiele ich nicht mehr. Wenn wir die Chance hatten, in der Tabelle zu klettern, hatten wir Pech oder haben versagt.“ Mit einem Remis könnte man jedoch zumindest das Tor zur neuen Bezirksliga weit aufstoßen.

„Wir werden den Everstern ein heißes Derby liefern und versuchen, sie wieder in den direkten Quali-Kampf reinzuziehen“, verspricht Ehle, der zum Saisonende den FCO verlässt. Sein Nachfolger wird Lutz Hofmann, der in Großenkneten unlängst seinen Rücktritt zum Sommer angekündigt hatte, und am Donnerstag dem FCO seine Zusage gab. „Er kennt unseren Verein schon länger. Ich denke, dass wir die Bezirksliga-Quali packen – mit ihm gehen wir dort im nächsten Jahr das Ziel Klassenerhalt an“, erläutert Fokko Behrens vom FCO.

TuS BloherfeldeTSV Ganderkesee (Sonntag, 15 Uhr, Kennedystraße). „Auf keinen Fall Letzter werden“, will Bloherfeldes Trainer Axel Wolff zum Abschied von seiner Mannschaft. Zu Hause gegen Ganderkesee und Eversten und auswärts in Ahlhorn wird der Coach noch an der Seitenlinie des Aufsteigers stehen: „Einen Dreier brauchen wir sicher noch, um Jever hinter uns zu lassen.“ Punktgleich steht man momentan nur aufgrund der besseren Tordifferenz vorm Schlusslicht, das ein Spiel mehr auf dem Konto hat. „Wir wollen Jever mit einem Sieg gegen Ganderkesee gleich einen vorlegen“, so Wolff. Großen Respekt hat er allerdings vor TSV-Torjäger Martin Koschei. Seine Bewachung wird Alexander Neunaber übernehmen.

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