OLDENBURG Vor einer ganz hohen Auswärtshürde stehen die Oberliga-Fußballer des VfL Oldenburg an diesem Sonnabend. Die Mannschaft von Trainer Frank Claaßen trifft um 15.30 Uhr (Waldsportstätten an der Dickeler Straße) auf den ambitionierten Vizemeister aus der Vorsaison, den BSV Rehden.

Die vor der Saison hoch gehandelten Platzherren peilen im dritten Punktspiel endlich den ersten Dreier an. Schon im Auftaktheimspiel gegen Pewsum (1:1) und auswärts gegen Hildesheim (0:2) wurde deutlich, wo BSV-Trainer Marek Lesniak der Schuh drückt – im Angriff. So stand dem Ex-Profi (u.a. Bayer Leverkusen) bisher in Marc Pallentin nur ein gefährlicher Torjäger zur Verfügung. Stürmer wie Paul Kosenkow (Innenbandanriss im Knie) und Alessandro Faria (noch in Brasilien) werden schmerzlich vermisst.

Allerdings war Rehden unter der Woche im NFV-Pokal gefordert und verkaufte sich gegen Ligarivale SV Meppen teuer. In einer ausgeglichenen Partie gingen die Gastgeber durch Manuel Meyer sogar mit 1:0 in Führung (49.), ehe Kay Göttsch (60.) und Rene Wessels (71.) das Spiel zu Gunsten der Emsländer noch drehten. Sein Debüt für Rehden gab dabei Last-Minute-Transfer Max Moormann, zuvor Torjäger beim Bezirksligisten RW Damme.

„Das wird ein ganz schweres Stück Arbeit“, weiß VfL-Trainer Claaßen – Augenzeuge beim Pokalaus der Rehdener gegen Meppen. „Da müssen wir nicht nur vom Tempo her richtig dagegen halten, sondern uns auch auf eine sehr, sehr aggressive Spielweise einstellen.“

Ob Claaßen in der Viererkette dabei erstmals auf den zurückgekehrten Stephen Attoh baut, ist fraglich. „Die Jungs in der Defensive haben das am vergangenen Wochenende beim 2:0 gegen Bavenstedt ganz gut gemacht“, mag der Trainer dem Ghanaer noch keinen Freifahrtschein für die Start-Elf ausstellen. Allerdings ist unsicher, ob der erkrankte Arek Wojcik einsetzbar ist, so dass Stefan Noack aus der Kette wieder vor die Abwehr rücken könnte.

Sicher fehlen werden dem VfL dagegen Stürmer Sebastian Wojcik (Rückenprobleme) und Flügelflitzer Philipp McKennie, die beide aber wieder ins Training eingestiegen sind. Im Tor dürfte indes Nils Reinke nach seiner starken Leistung gegen Bavenstedt erneut den Vorzug vor Marco Elia erhalten. „Sie liefern sich im Training ein gutes Duell, das beide vorantreibt. Auch Marco wird seine Chance noch erhalten“, erläutert Claaßen.

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