Oldenburg In der Tischtennis-Landesliga feierte SWO II zwei Kantersiege und kletterte auf Platz drei der Tabelle. In der Bezirksoberliga gab es für Bümmerstede eine deutliche Heimniederlage.

Landesliga, Osnabrücker SC - SWO II 3:9. Unerwartet hoch fiel der Gästesieg beim starken Osnabrücker Traditionsclub aus. Lediglich das Doppel Jona Dirks und Jochen Röben sowie Dirks im Einzel gaben in der ersten Runde ihre Spiele ab. Schon früh zogen Patric Frers und Benjamin Ohlrogge im oberen Paarkreuz den Hausherren mit ihren jeweils knappen Auftaktsiegen den Zahn. Felix Barrenschee, Jochen Röben und Jan Huster gewannen ihre Spiele im Anschluss klar. Ohlrogge und der deutlich verbesserte Barrenschee waren auch in der zweiten Runde nicht zu bezwingen, so dass die abschließende Niederlage von Frers gegen Ulrich Kersenfischer leicht zu verschmerzen war.

SF Oesede II - SWO II 0:9. Die Folgen des gestiegenen Selbstvertrauens der Oldenburger bekam zwei Stunden später der abstiegsbedrohte Gastgeber aus Georgsmarienhütte zu spüren. Fünf Spiele gingen über die volle Distanz und alle an SWO. Kapitän Ohlrogge hob hier vor allem die Partie zwischen Gunnar Hellmann und Frers hervor: „Das war über weite Strecken Oberligatischtennis“, zollte der Allrounder den beiden Routiniers Respekt. „Klasse auch, wie Jona Dirks sich mit Sehnenproblemen im Schlagarm durchgekämpft hat.“ Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte im Anschluss noch Barrenschee mit einem Sieg gegen den starken Ulf Pötter. Am Ende stand somit für Ohlrogge „eine tolle Mannschaftsleistung, die besten Doppel der Liga und die Erkenntnis, dass ein Doppelspieltag auch Spaß machen kann“.

Bezirksoberliga, BW Bümmerstede - BW Borssum 3:9. Mit der Mannschaftsleistung war Kapitän Stephan Sebens zufriedender als mit dem Resultat: „Wenn Borssum immer mit der heutigen Aufstellung antritt, geht der Meistertitel nach Emden. Wir haben gut dagegengehalten und insbesondere die beiden Einzel Tim Ackermanns haben Spitzensport geboten“, sah Bümmerstedes Routinier auch Positives. Ackermann schlug Stephan Trenn knapp und unterlag dem ehemaligen Norddeutschen Meister Holger Koenigs nur hauchdünn mit 9:11 im Finaldurchgang nach begeisternden Rallies. Überraschend war der Sieg Andrej Geyers gegen die Antitopabwehr Ralf Gottschlichs. Zudem gewannen Ackermann und Wido Stucke ihr Eingangsdoppel gegen Trenn und Stefan Bruns. Mit der Niederlage verpassten es der auf Tabellenplatz sieben liegende BWB, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

„Die Punkte gegen den Abstieg fahren wir hoffentlich in den nächsten Spielen ein“ sieht Sebens jedoch keinen akuten Grund zur Sorge. Ganz wichtig sei bereits das nächste Heimspiel am kommenden Freitag gegen Schlusslicht Rechtsupweg.

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