BERLIN Große Ehre für die beiden erfolgreichen Gehörlosen-Sportler Oliver Klaus (Oldenburger Schwimmverein) und Tim Carstens (Hörgeschädigten Sport- und Freizeitclub): Die beiden Oldenburger wurden am Freitag in Berlin gemeinsam mit 139 anderen Sportlerinnen und Sportlern von Bundespräsident Horst Köhler mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.

Zur Verleihung der höchsten staatlichen Auszeichnung für Spitzenleistungen im Sport waren die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2010 in Vancouver sowie der Deaflympics, der Weltspiele der Gehörlosen, von Taipeh 2009 und Salt Lake City 2007 nach Schloss Bellevue geladen worden.

Sowohl der Schwimmer Klaus als auch der Handball-Torwart Carstens hatten 2009 bei den Deaflympics die Bronzemedaille gewonnen. Dieses Kunststück war im Übrigen auch der deutschen Gehörlosen-Volleyballauswahl gelungen, die von Nationaltrainer Christian Stebel (Oldenburg) zum Erfolg geführt wurde.

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Der 34-jährige Klaus, der seit 1997 in Oldenburg lebt, ist seit 2005 fester Bestandteil der deutschen Wasserball-Nationalmannschaft der Gehörlosen. Bei der EM 2006 in Ungarn hatte er bereits Silber gewonnen.

Der gleichaltrige Carstens hatte bereits 2005 bei den Deaflympics in Melbourne im Tor der deutschen Handball-Nationalmannschaft mit seinen Paraden großen Anteil am Gewinn der Bronzemedaille.

Der Orden sei eine Anerkennung der Leistungen, aber vor allem des „vorbildlichen Verhaltens und sportlichen Fairplays“, betonte Köhler. Die prominentesten Geehrten waren die Biathletinnen Magdalena Neuner und Kati Wilhelm sowie der Bobfahrer André Lange.

Für die geehrten Teilnehmer der Weltspiele der Gehörlosen nutzte der Schütze Ingo Schweinsberg die öffentliche Aufmerksamkeit der Preisverleihung und warb um mehr Sponsoren und Einsatz für behinderte Sportler.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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