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OLDENBURG Als „schwierigste Vorbereitung seit ich Spieler und Trainer bin“ hatte Ingo Müller die Wochen vor der ersten Bezirksliga-Saison von Blau-Weiß Bümmerstede im Vorfeld bezeichnet. Genützt hatte es nichts. Im ersten Ligaspiel der Saison setzte es gegen den TuS Obenstrohe eine 2:3-Niederlage. Dennoch: „Die zweite Hälfte macht Mut“, sagte Trainer Ingo Müller.

Nach einem souveränen Durchmarsch in der Kreisliga, in der man nie einen Zweifel aufkommen ließ, wer die Saison als Meister beenden würde, sieht der Coach einer schweren Spielzeit entgegen: „Es geht gegen den Abstieg.“

Grund für die Zurückhaltung ist der dünne Kader mit nur 15 Feldspielern, der Urlaub einer Vielzahl der Akteure und die 0:6-Niederlage in der ersten Runde des Bezirkspokals gegen Ligakonkurrent Eversten. „Mit der gesamten Mannschaft sind wir zum ersten Mal nach dem ersten Spieltag zusammen, das ist schon eine Hypothek“, erklärt Müller.

Machten die Blau-Weißen in den vergangenen Jahren in der Sommerpause regelmäßig durch eine starke Transferpolitik auf sich aufmerksam, hielten sie sich dieses Mal zurück. „Wir hatten Gespräche mit einigen Spielern, die schon weit fortgeschritten waren, bei denen es dann aber nicht geklappt hat“, berichtet Müller. In Marcel Jacobs (SSV Jeddeloh) verpflichtete BWB einen vierten Torwart, vom Türkischen SV kam Angreifer Flamur Demiri, Lasse Otremba kehrt vom SV Friedrichsfehn an den Dwaschweg zurück und Maik Wenzel rückte aus der eigenen Zweiten auf.

Die Meister-Mannschaft blieb größtenteils zusammen, einzig Martin Schubert verließ den Verein. „Wir sind eingespielt, das ist ein Vorteil. Jeder kennt sich, die Stimmung in der Mannschaft ist gut“, betont Müller.

Die Problemzone ist die Defensive. Hier konnten die Bümmersteder nicht weiter zulegen, offenbarten dort in der Vorbereitung Probleme. Gegen Landesligist VfB verlor man 1:7, gegen TSV Abbehausen folgte ein 5:5 und gegen VfB Uplengen gelang ein 3:1. Zudem siegte Blau-Weiß beim Süd-Cup des Krusenbuscher SV. Hier gab es Siege gegen GVO (2:1) und KSV (3:0) sowie eine Niederlage gegen Schwarz-Weiß (2:3).

Mögliche Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt möchte der Trainer mit Weitsicht nicht nennen, hat dafür aber einen klaren Aufstiegsfavoriten. „TSV. Sie haben sich jedoch mit den Transfers auch selbst unter Druck gesetzt und ich bin gespannt, wie sie mit der Situation umgehen”, so Müller.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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