Oldenburg /Bückeburg Im sechsten Spiel verließen die Fußballer des Oberliga-Aufsteigers VfL Oldenburg zum ersten Mal in dieser Saison als Verlierer den Platz. Nach der 1:2-Niederlage beim VfL Bückeburg bleiben die Grün-Weißen trotzdem auf dem zweiten Rang.

„Bückeburg hat unsere Fehler heute gnadenlos bestraft“, kommentierte VfL-Trainer Ulf Kliche die unnötige Niederlage seiner Elf. Dabei begann die Partie für den VfL verheißungsvoll. Nach einer Flanke köpfte Kai Schröder den Ball ins Tor der Gastgeber, Schiedsrichter Bruno Brito da Rocha (Heidenau) erkannte den Treffer aber wegen eines angeblichen Foulspiels des Oldenburger Angreifers nicht an (6. Minute). Kurz darauf der nächste Schock für den VfL: Julian Kersting verdrehte sich bei einem Zweikampf das Knie. Der junge Außenverteidiger, der sich in seinem ersten Jahr im Männerbereich auf Anhieb in der Startelf etabliert hat, musste ausgewechselt werden (14.).

Die Bückeburger standen sehr tief, operierten mit langen Bällen und zwangen dem VfL ihr robustes Kampfspiel auf, bei dem der VfL ordentlich dagegen hielt. Dadurch konnten die Gäste jedoch in der ersten Halbzeit nicht ihr gewohntes Kombinationsspiel aufziehen. Das erste Gegentor entsprang einem Fehler im Aufbauspiel der Kliche-Elf. Die Bückeburger eroberten den Ball, spielten nach außen und nach einer Flanke schob Burak Buruk den Ball aus acht Metern an Nils Reinke vorbei ins Netz (35.).

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In der zweiten Halbzeit drängte der VfL vehement auf den Ausgleich und bestimmte das Spiel. Die erste große Chance zum 1:1 hatte Daniel Kulbatzki, seine Direktabnahme konnte Bückeburgs Torwart Patrick Spilker gerade noch klären (68.). Eine Minute später der verdiente Ausgleich: Die Gastgeber konnten nach einer Flanke den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern und Kulbatzki schob den Abpraller ins Netz.

„Wenn wir das 1:1 länger gehalten hätten, wäre sogar mehr drin gewesen“, meinte Kliche. Doch das Remis hielt nur zehn Minuten, dann zerstörte der nächste kapitale Schnitzer im Spielaufbau die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Bückeburg konterte schnell und Tim Buchwald köpfte den Ball zum Sieg ins VfL-Tor.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.