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Vor der Kirche, unter einer Eiche, inmitten von Blumen – es gibt zahllose Möglichkeiten, ein Hochzeitsfoto zu gestalten. Es geht aber auch anders, Thomas Weber hat’s bewiesen: Der Fotograf aus Oldenburg veranstaltete mit seinen Kollegen Steffen Löffler (Fulda), Pino Petrillo (Oldenburg) und Jörg Moritz (Fulda) sowie Mitorganisatorin Kim Bruns eine höchst ungewöhnliche „Zerreiß-deine-Kleider“-Fotositzung.

„Wir haben im Bekanntenkreis und über Internet-Plattformen Paare gesucht, die es gern verrückt haben“, erzählte Weber nach Abschluss des „Shootings“. Paare aus Oldenburg, dem Ruhrgebiet, Hamburg und Berlin nahmen am Ende teil.

Die Idee war ganz einfach: Fotografiert werden sollte an Orten, die völlig untypisch sind für Hochzeitsaufnahmen, die Motive sollten „abgefahren“ (Weber) sein, und die Bräute sollten bereit sein, ihre schönen Kleider zu beschmutzen und sogar zu zerreißen. „In der Regel ist es doch so, dass die Braut dieses Kleid einmal trägt und danach für 50 Jahre in den Schrank hängt“, sagte der 30-Jährige, der im Jahr 2005 seine Leidenschaft für die Hochzeitsfotografie entdeckt hat. „Hier hatten wir nun Bräute, die ihr Kleid noch einmal auf ausgefallenen Fotos verewigen und dann nie wieder tragen wollten.“

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Der für die zwölf Brautpaare sehr anstrengende Tag begann um 7 Uhr mit einem mehrstündigen Zurechtmachen im Friseursalon „Haarmäleon“. Danach ging es in die Graffiti-Halle am Melkbrink, wo die ersten verrückten Motive aufgenommen wurden. Bei der anschließenden Mittagspause konnten die Beteiligten aus Kindermund hören, wohin die Aktion führte: „Mama, warum haben die Prinzessinnen alle so dreckige Kleider an?“, fragte ein Mädchen im Schnellrestaurant.

Ohne Rücksicht auf textile Verluste ging es danach weiter zum Osthafen, wo man mutig dem Regen trotzte, und zum Schluss war das große Becken des Olantis Huntebades Schauplatz der außergewöhnlichen Foto-Sitzung. „Es hat viel Spaß gemacht“, blickte Thomas Weber zurück, „aber der Aufwand war ja riesig. Darum wird das Projekt wohl kaum wiederholt.“

Getränke für die Sieger

Freundschaftsspiel unter Kollegen: Auf dem Fußballplatz am Hellmskamp trafen erstmals die Teams der Polizei-Streifendienste Friedhofsweg und Wallstraße aufeinander. In der fairen Partie, die den Schiedsrichtern Lothar Rieger, Andreas Gloger und Peter Bremke keine Mühe machte, gewann das Team Friedhofsweg mit 3:1 und wurde dafür vom Verlierer mit Getränken versorgt.

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