Braunschweig /Buxtehude Während die Volleyball-Männer des OTB den ersten Teil ihrer Mission „Maximum“ durch ein 3:1 (25:16, 25:18, 23:25, 25:20) in Buxtehude erfüllt haben, reichte es für die Frauen in Braunschweig „nur“ zu einem 3:2 (24:26, 25:21, 18:25, 25:17, 15:9). Der Kraftakt, mit dem sich die Oldenburgerinnen zumindest noch zwei der drei Punkte sicherten, könnte im Aufstiegsrennen noch sehr wichtig werden.

„Die Vorzeichen standen nicht gut für uns: sehr kleiner Kader, einige Spielerinnen angeschlagen“, meinte OTB-Trainer Stefan Noltemeier, dessen Team sich im drittletzten Saisonspiel zudem anfangs zu viele Fehler im Aufschlag und Angriff leistete. Über ein starkes Abwehr- und Blockverhalten wurde das Duell mit dem USC Braunschweig, der den Klassenerhalt noch nicht sicher hat, aber offen gehalten.

Trotz der Probleme zeigten sich die Oldenburgerinnen konditionell wie mental auf der Höhe und entschieden auch das dritte Tie-Break-Duell dieser Spielzeit für sich. Ein Sonderlob vom Trainer erhielt Lea Peters. Die Kapitänin habe sich trotz Erkältung „voll für die Mannschaft reingehauen“.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Nervenstärke bewies insbesondere Jonna Tegtmeier, die das Team nach mehr als zweieinhalb Stunden mit richtigen Entscheidungen auf der Zuspielposition zum Sieg führte. Damit machte der OTB (27 Punkte) einen Zähler auf den SC Spelle-Venhaus (28) gut. Der auf Aufstiegsrelegationsrang zwei liegende Rivale unterlag Lintorf (24) mit 2:3. Auch Union Lohne (26) verlor gegen Osnabrück 2:3.

Die Nerven der Trainer haben die Männer im Duell bei Schlusslicht TSV Buxtehude einmal mehr strapaziert. „Wir hätten aufgrund der starken ersten beiden Sätze deutlich entspannter als Sieger vom Platz gehen können“, meinte OTB-Coach Lars Drantmann.

Sein Team brillierte zunächst über die Mittelangreifer Robin Remmers und Malte Brüers sowie Nicolas Schwede auf der Diagonalposition. Nach der 2:0-Satzführung wurde das Ziel, mit neun Punkten aus den drei letzten Spielen vielleicht noch Dritter zu werden, aber nicht mehr konsequent verfolgt.

„Wir neigen dazu, uns mit vielen anderen Dingen zu beschäftigen statt mit unserer Position und Aufgabe – das sorgt für Unruhe“, monierte Drantmann. Auch zahlreiche Wechsel griffen nicht, so dass Satz drei an den sieglosen Tabellenletzten ging. Dann fand der Trainer wohl die richtigen Worte neben dem Feld, und Sohn Mika im vierten Satz die richtigen Mittel auf dem Feld.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.