OLDENBURG Vier Spiele mit Oldenburger Beteiligung – davon zwei reine Stadtderbys – fanden in der Fußball-Kreisliga am Wochenende statt. Einziger Derbysieger ist der TuS Bloherfelde, der Eintracht mit 1:0 schlug.

GVO Oldenburg II – SV Ofenerdiek 1:1. „Wir haben den Punkt wie einen Sieg gefeiert. Die Jungs haben super gekämpft und sich das Remis verdient“, war GVO-Co-Trainer Jens Wallasch begeistert. Beide Treffer der Partie fielen durch Elfmeter. Zunächst hatte Simou Eiting die bis dahin punktlosen Gäste in Führung gebracht. Mitte der zweiten Hälfte glich Jörg Baumann für die Platzherren aus. „Das Unentschieden ist gerecht. Wir brauchen dringend ein Erfolgserlebnis, damit das nötige Selbstvertrauen zurückkehrt. Man merkt der Mannschaft an, wie verunsichert sie nach dem schwachen Start ist“, resümierte SVO-Coach Bodo Gucanin.

SV Eintracht – TuS Bloherfelde 0:1. Nach der 0:1-Niederlage herrschte bei Eintracht-Trainer Sascha Hagen Ernüchterung: „Diesmal haben wir schwach gespielt. Ein Punkt aus vier Spielen ist natürlich zu wenig.“ Die Gäste aus Bloherfelde bekamen kurzfristig noch einen Personalschub, konnten vor allem in der Offensive auf ihre Stammkräfte zurückgreifen. Nachdem Ercan San noch einen Elfmeter vergeben hatte – SVE-Keeper Neteler parierte stark (61.) – sorgte Issam El-Armouche mit einem Sonntagsschuss für das Tor des Tages (76.). „Der Sieg war absolut verdient und hätte höher ausfallen müssen“, war TuS-Coach André Löhner mit dem Derbysieg zufrieden.

FSV WesterstedeFC Medya 0:3. Auch beim Aufsteiger Westerstede blieb der FC Medya ohne Gegentor und feierte in souveräner Manier den vierten Sieg im vierten Spiel. „Unser taktisches Verhalten, mannschaftliches Auftreten und die Laufbereitschaft waren top. Meine einzige Kritik gilt unserer mangelnden Chancenverwertung“, lautete das Fazit von FC-Trainer Lutz Hofmann. Überragender Akteur auf Seiten der Gäste war Rifat Akbas, der zwei Treffer erzielte und auch sonst „einen sehr starken Eindruck gemacht hat“ (Hofmann).

BW BümmerstedeTV Metjendorf 5:0. 36 Minuten kamen die Gastgeber nicht ins Spiel, dann stellte eine Rote Karte gegen Metjendorfs Schwarzwald und das anschließende Strafstoßtor den Spielverlauf auf den Kopf. Schwarzwald, der zuvor die Kreise von Bümmerstedes Gehrmann gut einengte, hatte einen Schuss von Onnen auf der Linie mit der Hand abgewehrt. In der Folge spielte nur noch BWB, die Mannschaft von Trainer Ingo Müller nutzte die Überzahl perfekt aus. „Wir hätten sogar noch höher gewinnen müssen“, sagte Teammanager Kai Antonschmidt.

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