Bergedorf Für die gut 40 Kilometer auf dem Rennrad benötigte Tammo König am Sonntag genau eine Stunde und 26 Sekunden, Teamkollege Patrick Schnetger schaffte die Strecke gar unter 60 Minuten, und auch die anderen drei „Bären“ aus dem Regionalliga-Team – Mathis Potte­baum, Christian Resch und Lennart Fastenau – schafften den mittleren Teil des Triathlons in Bergedorf fast im 40er-Schnitt. Insgesamt erreichte das Männer-Team des 1. TCO beim ersten Saisonrennen den starken achten Platz.

Dabei hätten König und Fastenau fast den Start verpasst, denn im Auto ging es vor dem Rennen deutlich langsamer voran als auf dem Rad. „Wir sind in einen Stau gekommen, und das Navi zeigte als Ankunftszeit genau unsere Startzeit an. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt“, berichtete König. Doch es hat noch für einen Start gereicht – und letztlich für ein sehr gutes Ergebnis. „Wir sind sehr zufrieden. Wir alle haben eigentlich das abgeliefert, was wir vorher erwarten konnten“, resümierte der 41-Jährige.

Auch Bärinnen auf achtem Platz

Die Triathletinnen des 1. TCO haben beim ersten Regionalliga-Rennen in Bergedorf den achten Platz belegt. Antje Günthner kam über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) in 2:27:30 Stunden als schnellste „Bärin“ in der Einzelwertung auf Rang 15. Nicole Kons (2:29:53) folgte auf Rang 22. Auf Platz 28 gewann Antje Praeger (2:32:25) ihre Altersklasse W 50. Lena Albers (2:37:25) belegte den 36. Rang.

Das beste Ergebnis über die Olympische Distanz erzielte Rückkehrer Schnetger, der die zehn Laufkilometer am Ende in der fünftschnellsten Zeit von 36:25 Minuten zurücklegte und mit der Gesamtzeit von 2:01:45 Stunden den 16. Platz im Feld von mehr als 100 Startern sicherte. Knapp dahinter erreichte König (2:03:08) Rang 20 – und gewann damit die Altersklasse M 40. Pottebaum, der den verletzten Finn Hannawald vertrat, belegte Rang 40 (2:06:27), Resch erreichte Platz 56 und Fastenau den 60. Rang.

Nach den 1,9 Kilometern im Wasser waren alle fünf TCO-Athleten noch auf den Plätzen 43 bis 49 zusammen gewesen. Dann zündeten Schnetger und König auf dem Rad den Turbo. „Und Mathis hat auf der zweiten Radrunde auch viel gutgemacht – da merkt man, dass er für die Langdistanz trainiert“, sagte König.

Fastenau sei sehr gut geschwommen, habe auf dem Rad dann aber kämpfen müssen. „Aber er hat sich sehr gut durchgebissen“, meinte König, der auf dem Rad selbst „an meine Grenzen“ ging: „Ich habe zwei Jahre keinen Wettkampf gemacht – das habe ich gemerkt.“ Auch das Schwimmen ohne Neoprenanzug sei für den zweifachen Vater, der auch viel arbeitet und nicht so viel trainieren kann, ein Nachteil gewesen. Aber er blickt zuversichtlich auf die nächsten Wettkämpfe: „Es ist noch Luft nach oben – da bin ich mir sicher.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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