Oldenburg Trotz widriger Bedingungen wurden beim 26. Gristeder Volkslauf am 1. Mai über die Fünf-Kilometer-Distanz gleich beide Streckenrekorde geknackt. Den Anfang machte der für den VfL Löningen startende, aber in Oldenburg lebende Andreas Kuhlen in 15:28 Minuten. Vom Start weg setzte er sich an die Spitze des Feldes und ließ der Konkurrenz keine Chance: „Ich war überrascht wie gut es lief, es war ein Formtest ohne richtig aufs Tempo zu drücken.“ Über eine Minute dahinter kam Michael Majewski vom BV Garrel in 16:32 Minuten ins Ziel. Dritter wurde Onno Ringering (17:25) vom MTV Aurich.

Dahinter schaffte Michelle Kipp (VfL Oldenburg, 18:19) als Siegerin der Frauenklasse ein Top-Resultat. Richtig freuen konnte sie sich anfangs allerdings nicht über ihre Zeit, hatte sie doch eine unter achtzehn Minuten angepeilt. Erschwerend kam hinzu, dass bereits nach 60 Metern eine scharfe Linkskurve gelaufen werden musste, was dazu führte, dass sie erst nach 150 Meter frei laufen konnte. „Am Ende des Rennens bin ich dann eingebrochen“, schüttelte die Siegerin im Nachhinein den Kopf über ihr Rennverhalten. Nichtsdestotrotz erzielte sie in 18:19 Minuten einen neuen Streckenrekord und siegte mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor ihrer Trainingspartnerin Bonnie Andres (VfL, 20:28).

Schnellster männlicher Oldenburger war Jürgen Reents (18:36) als Siebter vom Team Laufrausch. In Frank Gräfedünkel (SW Oldenburg, 18:49), Dominik Ellwardt (VfL, 18:53) und Malte Schnückel (VfL, 19:33) platzierten sich drei weitere Oldenburger unter den ersten Zehn.

Auch 10-Kilometer-Sieger Tammo König (1.TCO „Die Bären“) war nicht sonderlich glücklich über seine Siegeszeit von 33:57 Minuten. „Auch wenn ich mich erst kurzfristig zum Start entschieden habe und die ganze Zeit alleine gegen den Wind laufen musste“, hätte er eine bessere Zeit abliefern müssen, sagte er. Die weiteren Podiumsplatzierungen gingen an Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr, 35:04) und Olaf Geserick (1.TCO, 36:02).

Auch bei den Frauen über zehn Kilometer gab es einen deutlichen Sieg durch Janina Heyn (LG Buntentor) aus Bremen. In 39:53 Minuten hatte sie einen Vorsprung von fast zwei Minuten vor Paula Böttcher, die 41:43 Minuten benötigte. Kai Sachtleber (43:39) und Elke Wessels (45:26) von den Bären belegten die Plätze drei und vier.

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