OLDENBURG Ghana drängt ins Achtelfinale, die Stimmung im Land selbst soll euphorisch sein vor dem WM-Spiel an diesem Mittwoch gegen die deutsche Nationalmannschaft. Oldenburgs bester ghanaischer Fußballer, Stephen Attoh vom Oberliga-Absteiger VfL, aber ist erfahren genug, um skeptisch zu sein. „Es wird verdammt schwer“, sagt der Verteidiger. „Wenn ich allein an die bisherigen Spiele denke: Deutschland war gegen Serbien in Unterzahl besser. Wir waren zweimal in Überzahl und hatten Schwierigkeiten.“

Die Bilanz der afrikanischen Mannschaften sei bisher eher mäßig, beklagt Attoh die Leistungen. „Die Afrikaner sind gut, aber sie treffen zu selten.“ Und Ghana fehle der wichtigste Spieler: Michael Essien vom FC Chelsea. „Deutschland kann Ballacks Fehlen kompensieren, Essiens Verletzung aber tut uns richtig weh. Essien ist unsere Maschine.“ Der Nächstbeste, der lange verletzte Stephen Appiah, sitze dazu nur auf der Bank.

Klar: Attoh wird mitfiebern, zittern, die Daumen drücken. „Schlecht sind wir nicht, und im Fußball ist immer was drin.“ Sein Tipp: „Vielleicht schaffen wir ein 1:1, es wäre perfekt, wenn beide weiterkommen.“

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Wenn die Clubs mit den Saison-Vorbereitungen beginnen, will er wieder selbst aktiv sein. Wo, weiß er noch nicht. VfL? „Vielleicht, aber ehrlich gesagt würde ich lieber höher spielen.“ Wäre der VfB eine Adresse? Attoh lacht: „Ich habe schon zwei Angebote vom VfB ausgeschlagen, ich weiß nicht, ob ich ein drittes bekomme.“ Erst einmal gilt sowieso nur die WM – und die Hoffnung auf eine ghanaische Überraschung.

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