Bürgerfelde Gehörschutz, Schwarzpulver und ein gutes Auge benötigte Rainer Hellmuth am vergangenen Sonntag. Im Vereinsheim der Oldenburger Schützen von 1816 führte das Mitglied sein Gewehr, die Pennsylvania Long Rifle, den interessierten Gästen vor. Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des ältesten Sportvereins Oldenburgs zeigten er und seine Vereinskollegen verschiedenste Waffentypen, vom Luftgewehr bis hin zum Kleinkaliber.

Hellmuths Vorderlader faszinierte die Besucher dabei mit am meisten, weil diese Waffe die erste ist, mit der auch vor 200 Jahren schon im Verein geschossen wurde. „Damit wurde Oldenburg vor 200 Jahren verteidigt“, erklärt Hellmuth stolz.

Unter Aufsicht

Das bunte Programm, das die Schützen anlässlich ihres Jubiläums vorbereitet hatten, sorgte für eine ausgelassene Stimmung auf dem Vereinsgelände am Johann-Justus-Weg. So konnte der Verein zeigen, dass er definitiv nicht zum alten Eisen gehört, sondern ein hochmoderner Sportverein ist. Dies ließen die Schützen die Besucher selbst erfahren: Scharf schießen konnten diese nämlich auch selbst. Unter Aufsicht der Trainer bestand beispielsweise die Möglichkeit, ein Luftgewehr auszuprobieren.

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Aber auch die ganz Kleinen hatten die Möglichkeit, mit dem Schießsport in Berührung zu kommen. Für sie gab es neben dem „Spielefant“ und einer Hüpfburg auch die Möglichkeit, geschminkt zu werden oder sich mit erfahrenen Bogenschützen zu „duellieren“: Die Kinder würfelten eine Zahl, die die Schützen dann auf der Zielscheibe treffen mussten. Für gute Musik sorgte die Oldenburger Kinderrockband „Die Blindfische“. Ein großes Kuchenbuffet und die vereinseigene Grillhütte sicherten das allgemeine Wohlergehen der Gäste. Diese ließen es sich trotz des schlechten Wetters nicht nehmen, dem Verein einen Besuch abzustatten.

Resonanz positiv

Tatsächlich lockte das Programm etwa 1000 Besucher an. Damit ist Heiko Jabusch, der Leiter für die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts, zufrieden. Er berichtet, dass viele Besucher, darunter auch viele Vereinsexterne, die Veranstaltung gelobt hätten. Erfreulich war für ihn auch, dass viele Nachbarn vorbeigeschaut hätten und zahlreiche Probetrainings ausgemacht worden seien. Die Resonanz sei insgesamt sehr positiv gewesen.

Für den 1. Vorsitzenden Sven Guderjan war der Tag nicht nur aufgrund der hohen Besucherzahl erfolgreich, sondern auch, weil der Sportverein dadurch seine Entwicklung zeigen konnte. Um dem hohen internationalen Standard gerecht zu bleiben, investiere man dauernd in die Verbesserung der Anlage, zum Beispiel durch die Modernisierung der Elektronikanlagen oder Schallschutzmaßnahmen. „Der Verein hat mit diesem Tag nicht nur gezeigt, dass der Schießsport für alle Altersgruppen geeignet ist, sondern, dass sich Tradition und der technische Fortschritt im Sport hervorragend miteinander vereinbaren lassen.“

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