OLDENBURG OLDENBURG - Nur zwei Spiele fanden mit Oldenburger Beteiligung statt – die hatten es aber in sich.

BW BümmerstedeGVO Oldenburg II 11:1. Mit einem Kantersieg verabschiedete sich Bümmerstede nach einer durchwachsenen Hinrunde in die Winterpause. „Wir haben Gas gegeben und uns auch nach dem 5:1 nicht ausgeruht“, meinte Kapitän Jan Stulpe, der den Verein in der Winterpause verlassen wird. „Er will noch einmal höherklassig spielen“, sagte BWB-Coach Kai Antonschmidt, der auch auf Kai Hoffmann verzichten muss, der „zu 99 Prozent“ zum TuS Eversten zurückkehrt. Überragender Mann war René Heintze, der fünfmal traf. „Man muss ehrlich sagen, dass wir zumindest 25 bis 30 Sekunden ebenbürtig waren“, nahm GVO-Trainer Andreas Siepe die „bittere Vorführung“ mit Sarkasmus. Zum desolaten Spiel der Gäste kam hinzu, dass Keeper Marco Viezens früh Rot sah (18.) und der verletzte Stammkeeper Benjamin Kauffeldt zwischen die Pfosten musste.

FC MedyaSVE Wiefelstede 2:4. Das Spitzenspiel wurde beim Stand von 2:4 in der Nachspielzeit abgebrochen. Aufgrund mehrerer „eindeutiger Fehlentscheidungen“, so FC-Trainer Helge Hanschke, kochten die Emotionen bei den Zuschauern so hoch, dass sich der Linienrichter bedroht fühlte. „Ich gehe davon aus, dass das Spiel 0:5 gewertet wird. Es ist unheimlich schade, da wir eine Super-Hinrunde gespielt haben, doch was jetzt drei Monate in Erinnerung bleibt, ist dieses Spiel“, so Hanschke.

Die Platzherren erwischten einen Start nach Maß, gingen durch Celik (7.) in Front, doch die Gäste drehten die Partie. Der überragende Tapu glich nach der Pause (1:2) mit einem 25-Meter-Knaller aus (60.). Dann überschlugen sich die Ereignisse: SVE machte durch einen Elfer das 3:2, wobei laut Hanschke keine Berührung zwischen dem „gefoulten“ Spiekermann und seinem Spieler vorlag. Beim 4:2 wurde FC-Keeper Lokmann, der den Ball schon sicher in den Händen hatte, von Spiekermann umgerannt, ließ den Ball fallen, und der SVE-Goalgetter schob zum 4:2 ein. In der Schlussphase sah Erdem Zirh eine laut Hanschke „überzogene“ Rote Karte (80.). Nach der Partie bekam Akcay einen Platzverweis, weil er dem Linienrichter im Tumult den Ball an den Kopf geworfen haben soll. „Der war nicht mal in der Nähe der Situation“, so Hanschke.

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