OLDENBURG Das Thema „Wohnen und Arbeiten im Quartier“ steht im Mittelpunkt der Wanderausstellung der Niedersächsischen Architektenkammer, die am Freitagabend im Stadtmuseum eröffnet wurde. Gezeigt werden jene Arbeiten, die mit dem Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2006 ausgezeichnet und von der Jury als herausgehoben beurteilt wurden.

„Die Revitalisierung der Städte, der Stadt- und Landschaftsräume beinhaltet neben dem kreativen Umgang mit Bestandssituationen insbesondere die innovative Auseinandersetzung mit Urbanität“, sagte Gregor Angelis, Vorstandsmitglied der Architektenkammer. Die Bedeutung dieses Themas würdigte in seiner Begrüßung auch Stadtbaurat Frank-Egon Pantel.

Lothar Busch, Abteilungsleiter im Sozialministerium, erläuterte die Wichtigkeit baukultureller Ansprüche, die auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten nicht vernachlässigt werden dürften. Architektur müsse sich harmonisch in die Städte einfügen, deren Funktion ergänzen und neue Impulse für die Stadtenwicklung setzen. „Qualitätsvolle Architektur und anspruchsvoller Städtebau zahlt sich langfristig für den Bauherrn und die Bewohner aus.“

Die Wanderausstellung gibt einen Überblick über die zehn mit der höchsten Architekturauszeichnung des Landes prämierten Bau-Projekte. Dazu zählen außer dem Staatspreis, der nach Braunschweig ging, alle nominierten Projekte und weitere elf Bewerbungen, die die zweite Runde erreichten.

In seiner Rede erläuterte der Oldenburger Architekt Gregor Angelis die Kriterien der Jury und stellte voran, dass die Innenstadt, die lange als laut, unattraktiv und familienfeindlich angesehen worden sei, eine neue Wertschätzung in allen Generationen erlebe. Entsprechend finden sich in den ausgezeichneten Projekten auch Stadthäuser, Schutzräume und anderes. Dabei sei ein besonderes Augenmerk auf das Wohnen mit Kindern in Städten gelegt worden.

Die Ausstellung wird bis zum 29. November im Oldenburger Stadtmuseum gezeigt. Es gibt eine Dokumentation.

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