Oldenburg Mensch oder Maschine? Wer die Cyborg-Gestalt am Eingang des „Traumgenerators“ sieht, kommt ins Grübeln. Hinter dem geschminkten Roboter-Gesicht und der futuristischen Verkleidung verbirgt sich Tim Börschel. Mit ruckigen Bewegungen animiert er Fahrgäste dazu, den umgebauten Flugsimulator zu besteigen, um sich durch Rütteln, akustische Untermalung und einen rasend schnell ablaufenden Illusionsfilm verblüffen zu lassen.

Der Cyborg-Darsteller dürfte mit Sicherheit eines der beliebtesten Fotomotive des diesjährigen Kramermarktes werden. Oldenburgs „fünfte Jahreszeit“ beginnt an diesem Freitag um 14 Uhr. Bis einschließlich Sonntag, 5. Oktober, werden 1,5 Millionen Besucher erwartet.

Der „Traumgenerator“ ist eine der Neueinheiten, die der Sprecher des Schaustellerverbandes, Helmut Mondorf, am Donnerstag beim Rundgang mit Oldenburgs Erster Stadträtin Silke Meyn vorstellte. Geführt wird das Fahrgeschäft von der erst 22-jährigen Scarlett Häsler, die in Oldenburg zur Schule gegangen ist, und ihrem Freund Leonard Lemoine (21).

Zwei weitere Oldenburg-Premieren waren am Tag vor dem Start des Kramermarktes noch im Aufbau: So war Hermann Fellerhoff, Betreiber der erstmals vertretenen „Geisterstadt“ noch damit beschäftigt, die 24 pneumatisch betriebenen Gruselfiguren in Szene zu setzen. Erst am Mittwoch aus Bad Dürkheim eingetroffen ist Charles Blumes 35 Meter hoher „Tower Event Center“, wird aber rechtzeitig fertig. Echte Kirmes-Premiere feiert die Kinderachterbahn „Tom der Tiger“, die von Jill und Adriano Wegener betrieben wird. Bevor die erste Fahrt mit den Schausteller-Kindern Hacky und Anny-May im vorderen Wagen starten konnte, durchtrennten Meyn und Mondorf zur Eröffnung ein rotes Band.

An der Wurfbude von Lars Langenscheidt ließen beide Porzellanteller zu Bruch gehen: „Hier gibt’s dafür keinen Ärger“, lachte Mitarbeiterin Charlene Urbigkeit. Auf der Bühne der „Schaubude“ – ein Bestandteil der Nostalgie-Ausstellung „Zeitreise“ – war Meyn als Assistentin von Magier Aaron Davis gefragt: Die Finanzdezernentin, die sonst mit Millionen jongliert, ließ mit ihm zusammen einen Tisch schweben. Auf die Schliche kam sie dem Künstler dabei nicht. Ab jetzt können sich auch andere Gäste fragen: Illusion oder Realität?


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Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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