OLDENBURG Was so ein richtiger Norddeutscher ist, der braucht mindestens einmal im Jahr seinen Grünkohl – auch auf der anderen Seite der Erdkugel. Sonst könnte er womöglich Heimweh bekommen. Ein wirksames Mittel dagegen setzen zum Beispiel deutsche Firmen, die in Tokio Dependancen haben, seit Jahren ein: Sie holen den Grünkohl einfach in die japanische Hauptstadt. In der nächsten Woche ist es wieder soweit. Mit von der Partie sein wird der Oldenburger Olaf King alias Olaf Gebauer, Mitbegründer der ehemaligen Showband „Four Kings“.

Deutsche Industrielle treffen sich schon seit einigen Jahren in Tokio mit Geschäftspartnern zum zünftigen Grünkohl-Essen. Für Olaf Gebauer ist dies kein neues Erlebnis. Schon dreimal hat er die exotische Mischung von norddeutscher und asiatischer Lebensart erleben dürfen. Sein erstes Grünkohl-Engagement in Japan liegt schon mehr als zehn Jahre zurück.

Der Entertainer und Parodist wird von Montag, 31. Januar, bis Dienstag, 8. Februar, nach Tokio reisen. „Neben meinem Auftritt beim Grünkohl-Essen werde ich die Zeit auch zu verschiedenen Ausflügen in Tokio nutzen“, freut sich der Oldenburger.

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Bei seinem Auftritt in Japan wird Olaf Gebauer, den viele Oldenburger auch von den “Olaf King Singers“ kennen, verschiedene bekannte Künstler parodieren. Dazu gehören unter anderem Udo Lindenberg, Peter Maffay, Herbert Grönemeyer, Joe Cocker, Louis Armstrong und Karl Dall.

Das Interesse an der deutschen Kultur sei bei den japanischen Gastgebern sehr groß, sagt der Oldenburger, der im „zivilen Beruf“ promovierter Psychologe ist.

Bei seinen früheren Auftritten in Tokio seien seine „Grüße aus der Heimat“ – per Gesang und mit Witzen ausgedrückt – eifrig beklatscht worden. „Obwohl sie doch kein Wort verstanden haben“, vermutete Gebauer damals. Die Japaner seien nun mal eben besonders höflich.

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