Oldenburg So wünscht sich Monsignore Bernd Winter das neue katholische Forum St. Peter auch, wenn es Ende des Jahres fertiggestellt sein wird: voller Menschen, die intensiv miteinander sprechen. Dass der Neubau schon am Sonntag, bei der Grundsteinlegung, „ein Ort erhöhter Kommunikation“ war, wertete der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Forum St. Peter als „zukunftsweisend“. Rund 200 Gäste füllten den noch kahlen Rohbau mit Leben und verfolgten, wie Weihbischof Heinrich Timmerevers den Grundstein segnete.

Ehe Polier Friedrich Esch von der Baufirma Kuhlmann den Grundstein fachmännisch einmauerte, hatte Timmerevers eine kupferne Kapsel ins Mauerwerk gelegt. Der Inhalt der Kapsel war zuvor im Gottesdienst in der Kirche St. Peter zusammengestellt worden: Neben Münzen, einer Urkundenrolle und dem Forum-Programm für die nächsten Monate verschwand darin auch eine Ausgabe der NWZ. Grußworte an die Gottesdienstbesucher richteten Architekt Wolfgang Göken, die Kreispfarrerin des ev.-luth. Kirchenkreises in Oldenburg, Ulrike Hoffmann, sowie Arnold Kalvelage vom Offizialat Vechta, der für das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken sprach, das den Neubau mit 110 000 Euro unterstützt. Insgesamt investiert die katholische Kirche in das neue Zentrum 5,7 Millionen Euro.

Weihbischof Timmerevers sprach von einem „mutigen Projekt“, das bundesweit einmalig und etwas Besonderes sei. „City-Pastoral“ nennt die Kirche dieses Projekt, das auf 1 500 Quadratmetern Dialog-Forum, geistliches Zentrum, Beratungs- und Begegnungshaus vereint. „Das bedeutet eine neue Form von Präsenz von Kirche mitten in der Stadt“, betonte Timmerevers.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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