OLDENBURG Sonja Hobbie möchte ja nicht übertreiben, „aber ein ganz klein bisschen haben wir vielleicht auch dazu beigetragen, dass es im vergangenen Jahr 46 Hochzeiten mehr gegeben hat als im Jahr 2009.“ Die Projektleiterin der „Hochzeitsmesse“ in der Weser-Ems-Halle ist jedenfalls vor dem Start der diesjährigen Schau überzeugt: „Hier treffen sich Heiratsinteressierte und Heiratswillige.“

Erste Messe des Jahres

Das Erstaunliche dabei: Dies galt in den Vorjahren, und das gilt auch für den 15./16. Januar. Jeweils um die 5000 Menschen kommen zur ersten großen Publikumsmesse in die Weser-Ems-Halle, „und das müssen ja immer wieder Leute sein, denen das Thema bisher nicht so nahe war“, sagt Hallenchef Jan Wartemann. Während er selbst „Freude und Emotion“ bei der Hochzeitsmesse im Vordergrund stehen sieht (was auch Heiratsunwillige interessieren könnte), hat Sonja Hobbie die Kundschaft anders definiert: „Es kommen deutlich mehr junge Leute, also diejenigen, die ihre Hochzeit zumindest im Kopf haben“, betont die Projektleiterin. Natürlich gebe es auch Besucher, die ihre Silberne Hochzeit planten oder einfach nur von der „Romantik der Messe“ angezogen werden. „Aber das sind die wenigsten.“

Für sie ist die Weser-Ems-Halle am kommenden Wochenende der ideale Ort. Auf 2500 Quadratmetern gibt es konzentriert Informationen zu allen Bereichen einer großen und stilvollen Hochzeitsfeier. Etwa 50 Aussteller haben diesmal ihr Kommen zugesagt.

Spitze am Brautkleid

Ude Havekost, Inhaber des Ovelgönner Modehauses Havekost, ist seit vielen Jahren einer von ihnen. Weshalb auch seine Meinung zum aktuellen Trend in der Brautmode gefragt ist: „In diesem Jahr wird sich die Spitze am Brautkleid durchsetzen, wodurch viele neue Akzente entstehen“, sagt Havekost. „Verziert mit Strass oder auch durch farbige Spitze betont wird das Brautkleid sehr interessant.“ Auch Blütenapplikationen und durchsichtige Träger veredelten das Kleid „für den schönsten Tag im Leben“.

Ansonsten hält der Trend vom vergangenen Hochzeitsjahr: Asymmetrische Formen, figurbetonte Kleider und Anzüge in Champagner und anderen hellen Tönen, vor allem geschneidert aus den Stoffen Seide, Satin und Organza (und ergänzt durch Tüll) – so ist die Braut nach Havekosts Ansicht bestens vorbereitet auf die Hochzeit in Sachen Mode.

Show gehört dazu

Weil eine Hochzeitsmesse nach Maßstäben der Weser-Ems-Halle nun aber mit dem Ausstellen schöner Dinge kaum den gewünschten Erfolg haben wird, ist auch ein großes Showprogramm fester Bestandteil des Wochenendes. Neben vier großen Modenschauen gibt es diesmal erstmals eine theatralisch-szenische Frisurenshow. Initiatorin Anja Weiß möchte dabei mehr als nur die Haare bearbeiten: „Wir betreuen die Besucher in der Show von Kopf bis Fuß.“

Klaus Fricke
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