OLDENBURG Kerstin Vonmoor will mit ihren Bildkonzepten die Unterteilung in traditionelle Gattungen hinter sich lassen. Malerei, Zeichnung und Drucktechnik vermischt sie in einer unverwechselbaren Handschrift. Das farbintensive Werk Kerstin Vonmoors ist ab Donnerstag, 1. März, in einer Ausstellung im Kunstfoyer der Treuhand am Langenweg zu sehen. Die Ausstellung wird um 18 Uhr durch Professor Heinz W. Appelhoff, Geschäftsführer der Treuhand, eröffnet und ist bis zum 13. April zu sehen. Zur Einführung spricht Dr. Viola Weigel, Leiterin der Kunsthalle Wilhelmshaven.

Aus der Ferne wirken Kerstin Vonmoors Bilder wie suggestiv monochrome Flächen. Schaut man von Nahem auf die Bilder, entwickeln sie ein Eigenleben, dessen Muster Geheimnisse verbergen.

Es lässt sich weit mehr entdecken als mäandernde Linien und Farbflächen, die ohne Grenzen aneinanderstoßen. Es tauchen Figurenumrisse wie Schemen auf. Das Licht stellt filigrane Reliefs frei, die sich ornamenthaft wiederholen: Gesichter, Vögel, Zeichen, Arabesken. Aus einer unbekannten Tiefe des Raums scheinen sie zu kommen und das Licht zu suchen. Fast glaubt man, sie würden in der nächsten Sekunde wie eine Amöbe wieder ihre Form verändern.

Das besondere Interesse der Künstlerin, die in Vechta geboren wurde und an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der École des Beaux-Artes in Toulouse studierte, gehört der Beschäftigung mit Raum und Rauminstallationen.

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