Oldenburg „Servus Oldenburg“, Florian Silbereisen war gut gelaunt – unglaublich gut gelaunt. Kein Wunder: Während vor der EWE-Arena ein eiskalter Wind durch die Straßen fegte, durfte er am Mittwochabend mit „Show-Legenden und neuen Stars“ beim „Frühlingsfest“ den Lenz einläuten. Die Haare liegen perfekt, das Lächeln sitzt wie eingemeißelt – die personifizierte gute Laune im silbernen Anzug.

Die Stars, die in Oldenburg auf der Bühne stehen, haben ein immenses Programm hinter sich. Oldenburg ist der achte Tour-Stopp innerhalb von neun Tagen. Das merkt man: Jede Pointe, jedes Gespräch und jeder Schritt ist perfekt einstudiert. Silbereisen lacht und scherzt ohne Unterlass. Er schäkert mit Damen im Publikum und wirbt nebenbei für das Tourheft (zu kaufen im Foyer), und den „Original Flori Kuschelhund“ (ebenfalls im Foyer erhältlich).

Die erste „Legende“, die Silbereisen ansagen darf, ist der „Chorleiter der Nation“, Gotthilf Fischer. „Die schönsten Volkslieder“ tönen aus den Lautsprechern, das Deutsche Fernsehballett tanzt in bonbonfarbenen Kleidern vor einer Burg-Kulisse und Fischer dirigiert das im Takt klatschende Publikum – Frühling in der EWE-Arena.

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Danach wird „rasant das Tempo erhöht“, wie Silbereisen sagt. Die Dorfrocker, drei junge Franken, verbreiten mit E-Gitarre und Lederhosen Partystimmung und animieren die rund 1700 Gäste in der nicht ganz ausverkauften Halle aufzustehen und die Hände über dem Kopf zu schwenken.

Es folgen Lena Valaitis, die junge Maria Levin, Marianne und Michael und immer wieder Florian Silbereisen: Er singt, spielt Harmonika, lässt seine Haare durch die Luft fliegen und unterhält das Publikum mit kleinen Showeinlagen.

Nach der Pause schmettert der als „Weltstar“ angekündigte Italiener Patrizio Buanne „Bella Italia“. Die Gäste singen, schunkeln und klatschen. Der „Weltstar“ ist gerührt. Wo er sich denn zu Hause fühle, fragt ihn Silbereisen. „Oldenburg“, sagt Buanne. Wo denn auch sonst?

Dann kommt er: Heino, der „Superstar“, schwärmt Silbereisen. Aber aus den Kulissen hüpft nicht ein Heino, sondern sechs. Mit Sonnenbrillen, blonden Perücken und roten Jacketts springen Tänzer über die Bühne. Das allein ist einer Heino-Parodie von Otto Waalkes nicht unähnlich, wäre nicht der echte Heino mittendrin. Wie versprochen singt er seine größten Hits: „Karamba, Karacho ein Whiskey“, „Blau blüht der Enzian“, „Rosamunde“ – singen, schunkeln, klatschen.

Doch nach einem kleinen Einspieler folgt der „neue“ Heino in Lederweste, der „Junge“ von den Ärzten singt. E-Gitarren, Lichtshow, Stichflammen. Eine Dame im Publikum hält sich die Hand vor die Augen. Im Takt klatscht keiner. Gut, dass Heino nicht auch noch ein Lied von Rammstein singt. Stattdessen folgt „Lustig ist das Zigeunerleben“, und die Fans singen, schunkeln und klatschen – Frühling in der EWE-Arena.

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