Betrifft: „Per Lastenrad auf die letzte Reise gehen“ (NWZ vom 10. September)

Tolle Idee! Da ich ständig mit dem Rad unterwegs bin, könnte ich mir die letzte Reise auch auf dem Rad vorstellen!

Anja Meyer per Mail

Moin, danke an den Tüftler!! Eine ausgefallene Idee, aber eine gute Alternative für alle die, die es mögen und etwas für den Erhalt der Umwelt tun wollen. Warum immer PS-starke, protzende Benzin-Stinker? Eine Klarsicht-Plane für Regenwetter ist wahrscheinlich schon in der Produktion.

Christian Röhlig Oldenburg

Solange der Stadtrat diese Idee nicht zur Regel für den Leichentransport zum Friedhof macht – mit dem OB an der Spitze dieser sonderbaren Transportweise, macht man sich Gedanken darüber, warum „Lokalkolorit“ so skurril auf der Titelseite präsentiert sein muss? Donnerwetter, 78 Leserreaktionen! Das war wohl der richtige Riecher der Lokalredaktion – wenn es dann die Auflage steigert!

Wenn man bedenkt, dass Verstorbene es so eilig haben, zur letzten Ruhe gebettet zu werden, ist bei den Autostaus der Fahrradtransfer stark überlegen! Musst nur aufpassen, dass dir kein Radfahrer auf der falschen Seite entgegen kommt! Unfall ist nicht in der Transferpauschale enthalten – und der Polizeieinsatz könnte kostenpflichtig sein! Außerdem fallen zusätzliche Kosten für den Sackkarrentransport des Sarges auf dem Friedhof, denn Radfahren ist dort verboten!

Volker Meyer Oldenburg

Der Tod gehört zum Leben dazu! Das findet in vielen Teilen unserer Gesellschaft nur schwer Akzeptanz.

Die Sterbe- und Bestattungskultur ist in Deutschland wenig fortschrittlich! Da kommt das Sarg-Fahrrad gerade richtig, um den Menschen einen anderen Umgang mit Sterben und Bestattung zu öffnen!

Ein Fahrrad, welches hoffentlich nicht nur im Schuppen steht!

Gitta Steen Oldenburg

Warum nicht? So hat man wenigstens nur noch einen kleinen ökologischen Fußabdruck am Ende hinterlassen. Was ist daran pietätlos, ganz gesittet durch Oldenburg gefahren zu werden – wobei einem das Gerumpel der schlechten Straßen nun wirklich nichts mehr ausmacht – während andernorts Menschen ertrinken, ersticken, verbrennen, verhungern, erschossen und ermordet werden. Viele haben keine Wahl, ob und wie sie zu Grabe getragen werden. Wie sehr uns unser Glaube – der auch nicht mehr vorhanden sein kann – zwingt, ein riesiges Geschäft mit dem Tod zu machen, kann ich nicht einsehen. Und – andere Länder, andere Sitten und andere Jahrhunderte. Meine Meinung ist: Alles bewegt sich – warum also nicht auch bei uns?

Marie-Luise de Roma Oldenburg

Grundsätzlich sollte jeder selbst entscheiden können was nach seinem Tod geschieht. Nur wird es problematisch, wenn sich andere dadurch belästigt fühlen. Noch werden die Särge ja auch im Leichenwagen und nicht offen auf der Ladefläche transportiert. Abgesehen davon kann beim Zustand vieler Oldenburger Straßen und Radwege die Totenruhe sicher nicht gewahrt werden.

Hans-Gerd Menke Oldenburg

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