Oldenburg Geschmeidig perlende Läufe und Verzierungen, eine variable, stilistisch passende, glänzende Tongebung und tänzerischer Schwung waren bei den „Divisions upon an Italian Ground“ von Robert Carr am Sonntagvormittag beim Preisträgerkonzert des 55. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters zu hören, hervorragend gespielt auf der Altblockflöte von der erst acht Jahre alten Clara-Sophie Kleffner.

Holger Denckmann sprach als Vorsitzender des Regionalausschusses Oldenburger Land (Nord) von einem großen Erfolg des diesjährigen Wettbewerbs, der allein in unserer Region 105 Teilnehmer in elf verschiedenen Wertungen hatte.

Für die Kinder und Jugendlichen stellt dieser Wettbewerb eine besondere Herausforderung mit vielfältigen Aufgaben dar. Gilt es doch, über einen längeren Zeitraum hinweg ein stilistisch variables Programm einzustudieren und vor einer fachkompetenten Jury zu präsentieren. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Bewertung der jeweiligen individuellen Leistung und ein weiterer auf dem Aspekt des gemeinsamen Musizierens.

Beim niveauvollen Preisträgerkonzert waren insgesamt 20 Beiträge zu hören, darunter ein Schlagzeugensemble, Gitarren, Holz- und Blechbläser, sowie Violine und Violoncello mit Klavier, alles hochkonzentriert und mit einnehmender Spielfreude dargeboten.

Dabei kam auch die zeitgenössische Musik nicht zu kurz. Jördis Rebecca Campe beeindruckte auf ihrer Klarinette bei „Satya IV“ von Violeta Dinescu mit unterschiedlichen Intonationen einzelner Töne und Motive, Spaltklängen und dynamisch ausgewogenen Farbgebungen.

Flötistin Lina Kochskämper beherrschte diverse Spiel- und Blastechniken, sowie das gleichzeitige Mitsummen während des Spielens, um in Ian Clarkes Crossover-Komposition „The Great Train Race“ Tonmalerisches und Humorvolles zum Ausdruck zu bringen.

Einige Duos brachten beeindruckende kammermusikalische Leistungen zu Gehör, wie der 13-jährige Arne Dunkhase am Flügel und Jakob Freist (11) an der Klarinette mit einer ausdrucksvoll und tänzerisch dargebotenen Oberon-Fantasie, ebenso Elisa Johanna Körner, Violoncello, und Pauline Speck, Klavier, mit dem lebhaft und prägnant gespielten „Vite e nerveusement rythmè“ von Nadia Boulanger.

Vom 7. bis zum 11. März findet in Oldenburg der Landeswettbewerb statt. Die Wertungsspiele sind öffentlich.

Der Nordwesten braucht sich keine Sorgen zu machen um seinen musikalischen Nachwuchs und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die weitergeleitet wurden, dürfen sich auf die dortige Mitwirkung freuen.

Der Wettbewerb unter:


     www.jugend-musiziert.org 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.