Oldenburg Alles ist in diesem Jahr anders: Auch die Kranzniederlegungen anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag mussten – wegen der Corona-Pandemie – unter Ausschluss der großen Öffentlichkeit stattfinden. Und so legte Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler alleine im Namen der Stadt am Mahnmal für alle Opfer des Nationalsozialismus einen Kranz und am Leobschützer Gedenkstein (beide in den Wallanlagen gegenüber des Kulturzentrums PFL) ein Blumengebinde nieder.

Auch die für diesen Tag ursprünglich geplante Gedenkfeier des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Alten Landtag musste wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie abgesagt werden. Mit den Kranzniederlegungen der Stadt Oldenburg und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sollte dennoch eine angemessene Würdigung des Volkstrauertags erfolgen, zum Gedenken an die Opfer aller Kriege.

Im kleinen Kreis blieben auch der Vorsitzende des Bezirksverbandes Weser-Ems, Regionalbeauftragter Franz-Josef Sickelmann, und das Vorstandsmitgliedes General Dieter Meyerhoff, stv. Kommandeur der 1. Panzerdivision. Sie legten am 91er-Denkmal vor der ehemaligen Bezirksregierung einen Kranz nieder.

In den Stadtteilen laden traditionell die Bürgervereine zu Gedenkfeiern ein. Diesmal durften Stadtteilbewohner und weitere Gäste nicht teilnehmen. In Tweelbäke beispielsweise legen Uwe Danken und Klaus Helms vom Vorstand des Tweelbäker Heimatvereens einen Kranz am Denkmal am Borchersweg 80 nieder. Nach Rücksprache mit der Kirchengemeinde wurde dieses Jahr kein Bittgottesdienst veranstaltet. Auch eine sonst übliche Kaffeetafel fiel aus.

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