Oldenburg Wenn an diesem Samstag um 16 Uhr die Jugendtheatertage in der Exerzierhalle eröffnet werden, dann fiebern wieder viele Kinder und Jugendliche der Premiere „ihres“ Theaterstückes entgegen. Neben einigen Stücken verschiedener Schulen und Kultureinrichtungen, die bereits erste Aufführungen erlebt haben und im Rahmen dieses Theaterfestivals erneut aufgeführt werden, feiern dieses Jahr sechs Jugendclubproduktionen des Oldenburgischen Staatstheaters Premiere.

Das Rahmenprogramm der diesjährigen Jugendtheatertage steht unter dem Motto „Theater und Geschichte: Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“. Und so beschäftigen sich auch einige der Stücke, die alle von den Jugendlichen selbst erarbeitet wurden, mit diesem Thema.

Eine Gruppe setzt sich beispielsweise mit dem Ersten Weltkrieg auseinander. Ihr Werk nennt sich „100 Years of History“ und beschäftigt sich mit der Frage, wie die Generationen, die im Frieden aufgewachsen sind, mit dem Wissen über den Krieg umgehen und was sie daraus lernen können.

In „Als wir träumten“, nach Motiven des gleichnamigen Romans von Clemens Meyer, widmet sich ein anderer Jugendclub dem Erwachsenwerden im Osten Deutschlands während der 1990er Jahre. Ein ohnehin schon aufregender Lebensabschnitt fällt in die Zeit des politischen Umbruchs. Sowohl eine ganze Gesellschaft als auch ein Jugendlicher müssen sich selbst neu finden.

Auch andere Themen, die Jugendliche bewegen, wurden zu Theaterstücken verarbeitet. Die Produktion „Besett“ des „Platt’n Studio 14+“ hat sich dem permanenten Wettbewerb in unserer Gesellschaft angenommen und der Frage, ob es gut gehen kann, wenn man anders ist und aus der Reihe tanzt.

„Hasse Bock – Das erste Mal“ beschäftigt sich mit der Entwicklung der Sexualität, insbesondere dem beginnenden sexuellen Verlangen.

Durch die schier unendliche Informationsquelle Internet in Sachen Sex laste enormer Druck auf Jugendlichen. In seinem Stück hat sich dieser Jugendclub mit Wunschvorstellungen und Wirklichkeit auseinandergesetzt. Der fünfte Jugendclub nimmt sich in seinem Stück „Ex libris“ der Liebe zum Lesen im Allgemeinen und Lieblingsbüchern im Besonderen an.

Als sechstes Premierenstück ist vom Tanzclub des Staatstheaters die Choreographie „Together“ zu sehen. In dieser Spielzeit sind Menschen verschiedener Generationen im Tanzclub vertreten und widmen sich genau diesem Aspekt: Wie können verschiedene Generationen zusammen arbeiten und zusammen tanzen?

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