Oldenburg Neue Saison, alte Liebe. Oder besser: „Alte Liebe“. Nein, verzichten mag das Theater K der Kulturetage auch in der nächsten Spielzeit nicht auf seinen Langzeit-Kassenfüller. Die Komödie von Elke Heidenreich eröffnet das Spieljahr 2017/18 am Freitag, 22. September, um 19 Uhr.

Zum 155. Mal werden dann Franziska Vondrlik und Uwe Bergeest das sich zankende und sich mögende Ehepaar im Ruhestand geben – ein Rekord für die Bühne an der Bahnhofstraße 11. Routine kommt aber nicht auf: „Franzi und ich freuen uns geradezu, dass es nach der Sommerpause wieder losgeht mit dieser Komödie“, lacht Bergeest.

Das gilt auch für den Rest des Programms, für das Bergeest als Theaterleiter ebenfalls mitverantwortlich ist. Ein Programm, für das in Teilen die Überschrift „Neuanfang“ gilt. „Wir gehen bei unserem erfolgreichen Nachwuchsprojekt ,Junge Hunde‘ ganz auf Start zurück“, sagt er. „Drei aus der letztjährigen Gruppe sind weg, haben ein Schauspielstudium aufgenommen.“ Um die Gruppe wieder aufzufüllen, wird nun eine Art Casting gestartet. Im Frühjahr kommen die „Jungen Hunde“ mit einem neuen, selbst geschriebenen und inszenierten Stück zurück auf die Bühne.

Die Nachwuchsschauspieler erhalten zudem die Gelegenheit, in Produktionen mit den etablierten Darstellern aufzutreten. „Wir haben da einiges in der Planung“, verrät der Theaterchef. Um dann doch etwas mehr zu sagen: „Das Stück ,Der Messias‘ steht nach zehn Jahren nicht mehr im Weihnachts-Repertoire. Stattdessen spielen wir im Dezember die schräge Komödie ,Heute kommt der Weihnachtsmann‘. Los geht es damit am 8. Dezember.

Und Bergeest kann eine weitere Premiere vorankündigen: „Im Frühjahr folgt die Tragikomödie ,Dienstags bei Morrie: Die Lehre eines Lebens‘, in der auch zwei Junge Hunde auftreten werden.“ Eine interessante Aufgabe für den Nachwuchs, schließlich übernahm schon Superstar Jack Lemmon in seinem letzten TV-Film die Rolle des Morrie Schwartz.

Die dritte Premiere der Saison im Theater K ist allerdings keine Bühnenproduktion: Am 1. November wird erstmals der Reformation-Dokufilm „Q oder wie die Reformation nach Oldenburg kam“ gezeigt. Die „heimatkundliche Soap-Opera“ wurde unter großer Bürgerbeteiligung im Rahmen des Kultursommers gedreht.

Klaus Fricke
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